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Nichts zu holen in Mannheim - Niederlagenserie ausgebaut

  • Geschrieben von Martin
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Es läuft nicht bei den Grizzlys. Nach den Ausfällen von Möchel, Höhenleitner, Button und Likens (Sperre) mussten die Gäste aus Wolfsburg kurzfristig auch auf Mike Sislo verzichten, der an einer Unterkörperverletzung laboriert. Sein Fehlen fiel allerdings nicht weiter auf, was Bände über die Verfassung des Neuzugangs spricht.
Die ersten vierzig Minuten der Partie gehörten dabei einzig und allein den Adlern, die bei 5 gegen 5 auf dem Eis durchgängig am Drücker waren. Wolfsburg verlegte sich auf solide Abwehrarbeit und sollte nach dem ersten Spielabschnitt, reichlich absurd, sogar mit einer Führung in die erste Pause gehen. Das zuletzt so erbärmliche Powerplay der Grizzlys hatte zweimal per Blueliner zugeschlagen und hatte somit die frühe Mannheimer Führung (3.) drehen können. Von insgesamt vier Wolfsburger Schüssen auf das Tor der Gastgeber saßen die Versuche von Fauser (9.) und Bergman (20.), so dass der Spielverlauf völlig auf den Kopf gestellt war.
Doch Mannheim kam noch entschlossener aus der Kabine, glich praktisch sofort (21.) durch Wolf aus und dreht nun seinerseits durch Treffer von Desjardins (27.) und Eisenschmied (37.) die Partie.                                                                  Erst im Schlussdrittel fand der Gast aus Wolfsburg offensiv wieder statt, konnte mangels Durchschlagskraft aber keinen weiteren Torerfolg verbuchen. Den Schlusspunkt zum 5:2 Endstand setzte mit Desjardins (52.) dann wieder ein Adler.
Während die verbliebenen Verteidiger auf Wolfsburger Seite mit teils herausragenden Leistungssteigerungen glänzten, blieb der offensive Impact der Grizzlys einmal mehr katastrophal. Kaum herausgespielte Einschussmöglichkeiten und einfach nur als jämmerlich zu bezeichnende 10 Schüsse auf das gegnerische Tor hinterlassen jede Menge Fragen.
 

1:0 Rendulic (Katic - Eisenschmied) 3.Min PP 5-4
1:1 Fauser (Bergman - Bittner) 9.Min PP 5-4
1:2 Bergman (Festerling - Bittner) 20.Min PP 5-4
2:2 Wolf (Desjardins - Katic) 21.Min
3:2 Desjardins (Wolf - Katic) 27.Min
4:2 Eisenschmied (Rendulic - Katic) 37.Min
5:2 Desjardins (Järvinen - Rendulic) 52.Min PP 5-4

Schwacher Auftritt bringt dritte Niederlage in Folge

  • Geschrieben von Martin
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Es war ein klassisches Wochentags-Spiel: Wenig Zuschauer, wenig Spielfluss auf beiden Seiten und irgendwie fehlte gegen den Gast aus Straubing das letzte bisschen Durchschlagskraft bei den Grizzlys.
Selbst in einer fünfminütigen Überzahlsituation, die sogar volle zwei Minuten in 5 gegen 3 gespielt wurde, konnten die Hausherren kaum nennenswerte Großchancen herausspielen. Das Fehlen der beiden Top-Verteidiger machte sich also bereits schmerzhaft bemerkbar. So endete das erste Drittel torlos und schon jetzt wurde wohl vielen Zuschauern klar: Das wird heute kein wirkliches Eishockeyvergnügen. Sie sollten sich nicht getäuscht sehen, denn Tore gab es zunächst nur von den äußerst kontrolliert auftretenden Gästen aus Bayern zu bewundern. Kapitän Schönberger versenkte zur Mitte der Begegnung einen Abpraller mit voller Wucht in den Maschen (30.), dann zeigten die Tigers, wie man eine Überzahl effektiv nutzt. Loibl bekam im zweiten Anlauf das entscheidende Anspiel am langen Pfosten (34.) und schob geradezu gemütlich zum 0:2 ein.
Wolfsburg mühte sich im Schlussabschnitt noch einmal nach Leibeskräften, doch mehr als der Anschlusstreffer durch Dominik Bittner (46.) sollte nicht dabei herauskommen. Connollys Schuss ins leere Tor machte dann sechs Sekunden vor dem Ende alles klar. Obwohl - irgendwie wirkte es schon lange vorher so, als ob die Grizzlys auch in weiteren sechzig Minuten keinen weiteren Treffer erzielen könnten. Von den 41 abgegebenen Schüssen auf das von Sebastian Vogl hervorragend gehütete Tor der Gäste, hatten nur wenige die Qualität, um diesen ernsthaft in Gefahr zu bringen. Die leicht umgestellten Reihen Nr. 2 und 3 enttäuschten zudem erneut auf ganzer Linie. Es kriselt in Wolfsburg, nicht nur wegen der vier Ausfälle.


0:1 Schönberger (Schopper - Ziegler) 30.Min
0:2 Loibl (Ziegler - Connolly) 34.Min PP 5-4
1:2 Bittner (Aubin - Rech) 46.Min
1:3 Connolly (Schönberger) 60.Min ENG

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Grizzlys verschenken Punkte nach Augsburg

  • Geschrieben von Martin
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Zunächst hatten die über 3000 anwesenden Zuschauer noch einmal den Jubilar Furchner mit einer großen, arenafüllenden Choreographie geehrt, dann versuchte sein Team ihm im zweiten Anlauf doch noch einen Sieg zu schenken. Es blieb beim Versuch.
Bereits in der 4. Minute fälschte Schmölz zur frühen Gästeführung unhaltbar ab und spielte den auf Konter lauernden Panthern damit extrem in die Karten. Dass Wolfsburg eine Minute später durch Festerling, ebenfalls per Abfälscher, ausgleichen konnte, gehörte dann zu den wenigen erfreulichen Ereignissen aus Sicht der Hausherren. Zwar kamen die Grizzlys nun deutlich besser ins Spiel, den nächsten Treffer (14.) markierten trotzdem die Gäste aus der Fuggerstadt. Zuvor war der Puck äußerst unglücklich über Wurms Kelle gehüpft und beim nun völlig freistehenden Adressaten Stieler gelandet, der eiskalt zum 1:2 vollstreckte.
War im ersten Abschnitt noch viel Pech im Spiel gewesen, sorgten die Grizzlys im Mitteldrittel selber dafür, dass ihre Chancen auf Punkte schwanden. Innerhalb von 16 Sekunden (!) wanderten gleich drei Wolfsburger Spieler auf die Strafbank bzw. für Jeff Likens war die Partie, nach einem völlig inakzeptablen Check von hinten, gleich ganz beendet. Augsburg bestrafte diese Riesendummheit mit dem 1:3 durch Sezemsky (29.), während Button gut eine Minute vor der Sirene (39.) noch auf 2:3 verkürzen konnte.
Im Schlussabschnitt gelang den Grizzlys nicht mehr viel in Sachen Offensive, zumal sie ab der 51.Minute mit Ryan Button auch noch ihren zweiten Top2-Verteidiger verloren. Augsburgs Hafenrichter hatte den von der Bank kommenden Wolfsburger kurzerhand über den Haufen gefahren und ihm dabei mit der Schulter eine stark blutende Gesichtsverletzung zugefügt. Statt der fälligen Spieldauerstrafe wegen rücksichtsloser Gefährdung durch Behinderung (Regel 149 X.) gab es...NICHTS.
Abgesehen von Fausers Schuss ans Gestänge (50.) kamen die Gäste kaum noch wirklich in Gefahr die Punkte in Wolfsburg zu lassen: Zu hamlos, teilweise auch einfach ungeordnet wirkten die Grizzlys in ihren Aktionen.
Nach Abpfiff gab es trotzdem noch etwas Schönes mit auf den Nach-Hause-Weg: Auf dem Großbildschirm der Arena gratulierten reihenweise Weggefährten Furchners aus seiner Zeit bei den Grizzlys und gaben zum Teil noch kleine, amüsante Anekdoten zum Besten. Schade, dass der sportliche Rahmen nicht ganz zum Anlass passte... 

0:1 Schmölz (Valentine - Payerl) 4.Min
1:1 Festerling (Furchner - Jones) 5.Min
1:2 Stieler (Payerl - Valentine) 14.Min
1:3 Sezemsky (Stieler - Lamb) 29.Min PP 4-3
2:3 Button (Festerling - Fauser) 39.Min

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Furchi macht die 1000 voll - Grizzlys verlieren unglücklich

  • Geschrieben von Martin
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Am Ende hatten sich die Gäste aus Wolfsburg in Köln nicht viel vorzuwerfen. Lediglich das Kombinationsspiel aus dem eigenen Drittel hatte in ein oder zwei Phasen der Partie nicht die erforderliche Qualität gezeigt, was in den letzten Minuten des Mittelabschnitts zum spielentscheidenden Faktor werden sollte. Zunächst einmal standen aber die Feierlichkeiten um Wolfsburgs Kapitän Sebastian Furchner im Mittelpunkt, der bei seinem einzigen anderen DEL-Verein sein 1000.Spiel in Deutschlands Top-Liga feiern durfte.
Dazu waren andere Eishockey-Größen wie sein erster DEL-Trainer Hans Zach und 1000er-Club Kollegen Mirko Lüdemann und Patrick Köppchen zugegen, die den Jubilar unter dem Applaus der 11700 Zuschauer gebührend ehrten. Seine Mannschaftskameraden hatten bereits beim Einspielen, allesamt mit der Nummer 17 auf einem Jubiläumstrikot ausgestattet, dem besonderen Anlass Tribut gezollt.
Das Spiel selber gestaltete sich für den Gast aus der Volkswagenstadt eher unerfreulich. Im ausgeglichenen ersten Drittel trafen nur die Haie (13.), bei denen Uvira bei seinem Sturmlauf aus dem eigenen Drittel lediglich eine Anspielstation brauchte, um die gesamte Grizzlymannschaft inklusive Chet Pickard zu umkurven.
Im Mittelabschnitt kamen die Gäste immer besser ins Spiel und folglich verdient durch Nick Latta (25.) zum Ausgleich. Furchners Assist bedeutete dabei gleichzeitig seinen ersten Punkt in der laufenden Saison.
Kurz vor Ende des Drittels (38.) kamen die Haie in ihrer ersten echten Druckphase durch Oblingers Verlegenheitsschuss zur erneuten Führung. Nur 17 Sekunden später lag der Puck schon wieder im Wolfsburger Gehäuse: Jeff Likens hatte einen Abpraller unglücklich über die Linie des eigenen Tores befördert, Uvira bekam das Tor gutgeschrieben. Das Spiel war innerhalb kürzester Zeit praktisch auf den Kopf gestellt.
Pat Cortina reagierte im Schlussabschnitt auf den teils mangelhaften Spielfluss der 2. und 3. Reihe und tauschte Furchner und Sislo - mit wenig Erfolg. Wolfsburg mühte sich zwar sichtbar, doch der Schwung der beiden letzten Tore trug die Haie durch den Rest der Begegnung. Der gute Forecheck der Gastgeber zerstörte dabei immer wieder den Spielaufbau der Grizzlys, die erst in den letzten Minuten und ohne Torhüter wieder richtig Gefahr ausstrahlten. Buttons Anschlusstreffer (58.) ließ die Hoffnung auf Punkte noch einmal für kurze Zeit wieder aufflackern, doch das Spiel der Grizzlys blieb zu fahrig. Mit seinem dritten Treffer (60.), diesmal ins leere Tor, machte Uvira schließlich alles klar und sicherte den Haien somit den ersten Heimsieg (und Dreier) der Saison. 
  

1:0 Uvira (Hanowski - Gnyp) 13.Min
1:1 Latta (Furchner - Bergman) 25.Min
2:1 Oblinger (Sill - Köhler) 38.Min
3:1 Uvira (Hanowski - Kindl) 38.Min
3:2 Button (Aubin - Rech) 59.Min EA
4:2 Uvira (Pfohl) 60.Min ENG

Sieg und Shut-out zum Brückmann-Comeback!

  • Geschrieben von Martin
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Besser hätte die Pflichtspiel-Rückkehr der "Katze" nicht laufen können! Beim verdienten 2:0 Erfolg seiner Grizzlys gegen Ingolstadt hielt der Wolfsburger Goalie seinen Kasten komplett sauber und legte dabei einen ausgesprochen konzentrierten Auftritt hin. Für die rund 2500 Zuschauer hätte es sicher etwas spektakulärer zugehen dürfen, doch die beiden Kontrahenten hatten vom Anpfiff weg ihr Hauptaugenmerk auf die Defensive gelegt. Mit starker Laufarbeit und extremer taktischer Disziplin neutralisierten sich die Teams gegenseitig und ließen meist nur Schüsse aus wenig aussichtsreicher Position zu. Wolfsburg setzte der Selbstbeherrschung dabei die Krone auf und nahm während der gesamten Partie keine einzige Strafzeit. Offensiv fehlte den Gastgebern zwar ein wenig die Geschwindigkeit in den Spielzügen, aber insgesamt überzeugte das Team von Pat Cortina - wie schon in Nürnberg - mit verbesserter Raumaufteilung und Zuordnung mit und ohne Puck. 
So dauerte es fast 53 Minuten bevor Toto Rech die Fans in der Eisarena zum ersten Mal jubeln ließ und die Überlegenheit der Grizzlys endlich in Zählbares verwandeln konnte. Ironischerweise genau in dem Drittel, das die bis dahin besten Offensivaktionen der Gäste gesehen hatte. Ingolstadts Versuche die Partie mit einem sechsten Feldspieler zu egalisieren waren zwar durchaus gefällig, endeten aber eine Sekunde vor Schluss mit Wurms Schuss ins leere Tor der Panther.
Als Brückmann schließlich zum Sieger-Interview gebeten wurde, fiel das gesamte Team über ihn her und herzte den überglücklichen Rückkehrer nach Leibeskräften. Das "the cat" die Ehrenrunde anführen durfte, war natürlich mehr als logisch... 
 

1:0 Rech (Button - Olimb) 53.Min
2:0 Wurm (Johansson) 60.Min ENG

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Starker Auswärtsauftritt bringt drei Punkte

  • Geschrieben von Martin
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Beim Gastspiel in Nürnberg präsentierten sich die Grizzlys in stark verbesserter Form und konnten dabei zum ersten Mal über volle 60 Minuten überzeugen. Während man sich in den ersten Minuten der Begegnung in erster Linie dem Ansturm der Ice Tigers erwehrte, kamen die Grizzlys mit fortschreitender Spieldauer auch offensiv immer besser in die Partie.
Vor allem die erste Reihe um Mathis Olimb wusste dabei erneut sehr zu gefallen und zeichnete am Ende für drei der insgesamt vier Wolfsburger Treffer verantwortlich.
Rechs Powerplaytreffer (21.) zum 0:1 hatten die Gastgeber allerdings schnell durch Alanov (23.) beantworten können, der einen unwiderstehlich vorgetragenen Spielzug erfolgreich abschloss. Kurz vor Ende des Mittelabschnitts schrieb Wolfsburgs Aubin dann weiter an seiner so erfreulichen Comeback-Geschichte: Beim Breakaway konnte er im letzten Moment den hüpfenden Puck noch durch die Beine des gegnerischen Goalies schubsen (40.), den erneuten Ausgleich der Gastgeber (49.) quittierte der Wolfsburger Torjäger dann praktisch als direkte Antwort (50.) zum 2:3!
Dass dann auch noch Jubilar Fauser sein 500. DEL-Spiel mit dem 2:4 krönen durfte, freute nicht nur die anwesenden Familienmitglieder (54.), sondern brachte gleichzeitig die vorzeitige Entscheidung in dieser rassigen Partie.
 

0:1 Rech (Aubin - Button) 21.Min PP 5-4
1:1 Alanov (Acton - Cangelosi) 23.Min
1:2 Aubin (Olimb - Rech) 40.Min
2:2 Fischbuch (Reimer - Braun) 49.Min PP 5-4
2:3 Aubin (Bergman - Olimb) 50.Min
2:4 Fauser (Festerling - Sislo) 54.Min

Hart erkämpfter Heimsieg gegen Schwenningen

  • Geschrieben von Martin
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Nur mit viel Mühe wendeten die Grizzlys den drohenden Fehlstart in die Saison ab. Schon nach 35 Sekunden hatte mit Jamie MacQueen Schwenningens Bester die frühe Führung für die Gäste markieren können. Wolfsburg war geschockt und wirkte zunächst reichlich planlos. Erst eine doppelte, leider kläglich vergebene, Überzahl brachte die Gastgeber ein wenig zurück in die Spur. Festerlings Knaller in den Torwinkel (9.) sorgte dann für zusätzliche Sicherheit in den Reihen der Grizzlys, so dass die Hausherren endlich das Kommando auf dem Eis übernehmen konnten. Besonders wichtig: Noch vor der ersten Pause drehte Brent Aubin mit einem Powerplaytreffer (17.) das Spiel und ebnete den Weg zum ersten Heimsieg in dieser noch jungen Spielzeit. Doch der Weg dorthin war alles andere als spielerisch leicht! Die Gäste boten zwar wenig offensive Aktionen an, zeigten zur Mitte der Partie aber trotzdem durch Kurth (30.) Effizienz im Powerplay. Wolfsburg zeigte sich aber nun wesentlich gefestigter und konnte schon eine Zeigerumdrehung später durch Anthony Rech die erneute Führung für sich verbuchen. Als Neuzugang Johansson das Schlussdrittel gleich einmal mit dem 4:2 einläutete (41.) schien sich das Ergebnis endgültig dem Spielverlauf anzupassen. Da die erste Reihe der Gäste aber weiterhin für Wolfsburgs Abwehr nicht in den Griff zu kriegen war, konnte erneut MacQueen eine der wenigen Chancen der Schwäne zum 4:3 Anschlusstreffer verwerten (50.).
Wolfsburg hatte bis dahin einiges an Torgelegenheiten ausgelassen und musste nun ernsthaft um die sicher geglaubten Punkte zittern. Erst Bergmans schöner Pass (56.) auf Aubin, der den Gästegoalie mit einer sehenswerten Drehung zum 5:3 aussteigen ließ, sollte die herbeigesehnte Erlösung näher rücken lassen. Schwenningen versuchte sich in den Schlussminuten noch mehrmals ohne Torhüter am Anschlusstreffer, blieb im Endeffekt aber zu harmlos, um die Partie noch einmal zu drehen.
So durften die über 3150 Zuschauer den ersten Sieg der Saison feiern und ihr Team zur ersten Raupe bitten.
Bedenkt man, dass Schwenningen sein Auftaktmatch mit 4:10 gegen Ingolstadt verloren hat, so gibt das doch immer noch stark uneingespielt wirkende Grizzlyteam einigen Grund zur Sorge. Hoffen wir, dass die guten Ansätze bald zur Routine werden! 

0:1 MacQueen (Cannone) 1.Min
1:1 Festerling (Sislo - Fauser) 9.Min
2:1 Aubin (Olimb - Rech) 17. Min PP 5-4
2:2 Kurth (MacQueen - Yeo) 30.Min PP 5-4
3:2 Rech (Likens - Button) 31.Min
4:2 Johansson 41.Min
4:3 MacQueen (Cannone - Thuresson) 50.Min 
5:3 Aubin (Bergman) 56.Min

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Verdiente 4:1 Niederlage zum Auftakt

  • Geschrieben von Martin
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Mit einem erschreckend blassen Auftritt blieben die Grizzlys in Berlin ohne echte Chance auf Zählbares.
Während sich der Hauptstadtclub erneut als geschlossene Einheit mit guter Chancenverwertung präsentierte, wiederholten die Gäste aus Wolfsburg ihren misslungenen Auftritt aus der Vorbereitungsphase. Zu langsam, zu schwach in den Zweikämpfen und ohne erkennbare Struktur wühlten sich die Gäste aus Wolfsburg durch die Begegnung. Die sich ergebenden Fehler nutzen die Eisbären gleich reihenweise aus. Dem ersten Treffer durch Noebels (9.) ging ein krasser Zuordnungsfehler der Wolfsburger Verteidigung voraus, das dritte Tor durch Labrie (24.) hatte mit Machacek eigentlich ein Wolfsburger in die eigenen Maschen bugsiert und Tor Nr.4 der Gastgeber (29.) ging ein Annahmefehler Aubins an der gegnerischen blauen Linie voran - bei eigener Überzahl. Lediglich der zweite Eisbären-Treffer durch Sheppard (22.) hatte den Hauch von Normalität, was die Sache aus Wolfsburger Sicht nicht unbedingt besser machte. Als Berlin schon zwei Gänge heruntergeschaltet hatte, gelang schließlich auch den Gästen der erste Treffer der noch jungen Spielzeit. Dass mit Brent Aubin ausgerechnet das Sorgenkind der letzten Saison im Powerplay erfolgreich war (54.), muss nach der gezeigten Leistung nun erst einmal als Hoffnungsschimmer herhalten...
Unter dem Eindruck dieser ersten Begegnung kann es eigentlich nur als Glücksfall bezeichnet werden, dass am Sonntag mit Schwenningen zunächst einer der schwächsten Gegner der Liga zum Gastspiel an die Aller kommt. Die Schwäne verloren ihr erstes Spiel indes mit 4:10 gegen die Panther aus Ingolstadt und verbuchten somit einen neuen Negativrekord für eine DEL-Auftaktbegegnung.

1:0 Noebels (Kettemer - Sheppard) 9.Min
2:0 Sheppard (Backman - Noebels) 22.Min
3:0 Labrie (Braun - Kettemer) 24.Min
4:0 Lapierre 29.Min SH 4-5
4:1 Aubin (Button - Olimb) 54. Min PP 5-4