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Peinlicher Auftritt beim 1:7 gegen Ingolstadt

  • Geschrieben von Stephanie
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Das grenzte an Arbeitsverweigerung, was die Grizzlys den über 2700 Fans in der Eisarena am Freitagabend präsentierten. Vom Anpfiff weg glänzten die Gastgeber mit Alibi-Hockey der allerschlimmsten Sorte, verloren fast jeden Zweikampf und kassierten auch auf dem Scoreboard ordentlich Dresche. Denn im Gegensatz zu den Panthern aus Augsburg nutzten die Raubkatzen aus Ingolstadt ihre Chancen fast zu 100 Prozent aus, schenkten den Grizzlys erbarmungslos immer wieder nach.
Gleich in der 3. Minute netzte im Powerplay Ex-Grizzly Foucault völlig entspannt zum 0:1 ein, zwei Minuten später profitierte Bailey von einem Wolfsburger Missverständnis zum 0:2. Dass Wolfsburgs Goalie einen Shorthander gerade noch verhindern konnte machte die ersten 20 Minuten auch nicht viel erträglicher. Im Mitteldrittel nahm das Scheibenschießen dann richtig Fahrt auf: Gleich viermal durfte der ebenfalls etwas indisponierte Brückmann bis zur zweiten Sirene hinter sich greifen, wobei die Defensivaktionen der Hausherren an Schlafmützigkeit kaum zu überbieten waren. Fast wie betäubt wankten die Grizzlys ihrer höchsten Heimniederlage entgegen und kamen schließlich durch Marius Möchel (36.) doch noch zum eigenen Torerfolg. Von einem "Ehrentreffer" möchte man an dieser Stelle nicht reden. Elsners 1:7 in der Schlussminute interessierte im mittlerweile etwas geleerten Rund wohl nur noch die Gästefans. Völlig verdient und zurecht schlichen die Grizzlys mit 1:7 und unter lauten Pfiffen und Buh-Rufen zurück in die Kabinen. Die Art, wie diese Niederlage zustande kam, hinterließ pure Fassungslosigkeit.
So langsam, schwach und willenlos hatte sich wohl noch nie ein Grizzly-Team in der Eisarena präsentiert.    


0:1 Foucault (Edwards - Simpson) 3.Min PP 5-4
0:2 Bailey 5.Min
0:3 Bailey (D’Amigo - Olson) 24.Min
0:4 Elsner (Höfflin - Wagner) 28.Min
0:5 Edwards (Foucault - Simpson) 33.Min PP 5-4
0:6 Findlay (Foucault) 35.Min
1:6 Möchel (Button - Brückmann) 36.Min
1:7 Elsner (Höfflin) 60.Min

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Sieg nach Penalty beim Tabellenführer

  • Geschrieben von Stephanie
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Wolfsburg meldet sich nach zwei schwachen Auftritten im Rennen um die Play-off Plätze zurück. Gegen München zeigten die Grizzlys dabei eine ausgesprochen engagierte Leistung und konnten vor allem durch stark verbesserte Laufarbeit und Zweikampfführung überzeugen. Die Gäste mussten (erneut) mit frisch durcheinander gewürfelten Angriffsreihen antreten, da sich mit Mathis Olimb der nächste Grizzly ins Lazarett verabschiedet hatte. Das schien dem Team von Pat Cortina aber nicht viel auszumachen: Das erste Drittel sah einen leicht überlegenen EHC aus der Volkswagenstadt, der aus seinen Chancen aber vorerst kein Kapital schlagen konnte. Der Mittelabschnitt verlief für die wiederum gut gestarteten Grizzlys zunächst alles andere als glücklich. Gleich zweimal musste Wolfsburgs Möchel wegen reichlich ungeschickter Fouls in die Kühlbox, zweimal waren die Gastgeber durch Parkes (24.) und Bourque (27.) im anschließenden Powerplay erfolgreich. Doch die Grizzlys offenbarten an diesem Abend starke Comeback-Qualitäten, kamen direkt durch Rech (28.) zum schnellen Anschluss und zogen durch Bergmans Hammer (32.) wenig später wieder gleich. Dass Parkes mit seinem zweiten Treffer (37.) die Gäste noch vor der Pause erneut ins Hintertreffen brachte, schien diese wenig zu irritieren. Red Bull erhöhte im Schlussabschnitt zwar zunächst die Schlagzahl, doch die Grizzlys hielten sich geduldig im Rennen, lauerten auf ihre Gelegenheit. Was dann in den letzten sechs Minuten passierte, fasste die Faszination Eishockey in wenigen Szenen zusammen. Zunächst waren es die Gäste, die nach einem sehenswerten Doppelpass von Garrett Festerling mit Spencer Machacek dessen Treffer zum Ausgleich (55.) bejubeln durften. Direkt im anschließenden Anspiel holte sich Marius Möchel per hohem Stock die nächste Strafe ab, die Münchner bedankten sich mit dem dritten Treffer (56.) während seiner dritten Abwesenheit. Es roch nach Murmeltiertag. Doch Wolfsburg strahlte auch jetzt einfach die nötige Entschlossenheit aus, um auch beim Tabellenersten noch einmal zurückzukommen. Ohne Torhüter und mit Extra-Angreifer machten sich die Grizzlys ans Werk - und sollten in der Schlussminute belohnt werden! Fausers Treffer zum absolut verdienten 4:4 setzte bei den Gästen die letzten Energiereserven frei, so dass wütende Münchner weder in der Schlussminute, noch in der Overtime den entscheidenden Treffer landen konnten. Im Penaltyschießen war schließlich Fabio Pfohl als einziger Spieler erfolgreich und sicherte den Grizzlys somit den Sieg und den so wichtigen Extra-Punkt. Nach reihenweise Niederlagen gegen Top-Teams darf dieses Spiel nun gerne als Blaupause für die kommenden Aufgaben dienen. Es bleibt die Hoffnung, dass die Grizzlys ihre Leistungsschwankungen allmählich in den Griff bekommen...


1:0 Parkes (Jaffray -Voakes) 24.Min PP 5-4
2:0 Bourque (Voakes - Parkes) 27.Min PP 5-4
2:1 Rech (Pfohl - Bergman) 28.Min
2:2 Bergman 32.Min
3:2 Parkes (Bourque - Parlett) 37.Min
3:3 Festerling (Machacek - Button) 55.Min
4:3 Jaffray (Voakes - Abeltshauser) 56.Min PP 5-4
4:4 Fauser (Festerling - Casto) 60.Min PP 5-4 EA
4:5 Pfohl PEN

Großer Murks wird mit zwei Punkten belohnt

  • Geschrieben von Martin
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Die Augsburger Panther dürften sich auf der langen Heimreise ein kollektives Schleudertrauma zugezogen haben. Nicht, weil der Bus der Gäste in einen Auffahrunfall verwickelt worden wäre, sondern weil wohl Dauerkopfschütteln mit Tendenz zum Headbanging im Pantherteam angesagt war. Über 60 Minuten waren die Gäste das teils erdrückend bessere Team gewesen und mussten am Ende die Volkswagenstadt ohne auch nur einen Torerfolg und mit einem mageren Punkt im Gepäck verlassen. Allein im ersten Spielabschnitt trafen die von Tray Tuomie gecoachten Panther gleich zweimal das Gestänge des von Felix Brückmann überragend gehüteten Wolfsburger Tors. Ein drittes Mal fiel der Puck dem Goalie der Grizzlys durch die Schoner, blieb aber auf der Linie liegen. Die Gastgeber präsentierten sich dabei erschreckend schwach in den Zweikämpfen, physisch und gedanklich stets einen Schritt zu langsam in ihren Aktionen und ohne den letzten Biss. Die wenigen brauchbaren Chancen der Grizzlys konnte man am Ende des Spiels an einer Hand abzählen, während die Gäste aus der Fuggerstadt ihre Gelegenheiten gleich im Dutzend vergaben bzw. immer wieder in Brückmann ihren Meister fanden.
Komplett absurd wurde es dann in der Schlussminute, als die Hausherren zu ihrem insgesamt zweiten Powerplay kamen. Woran kurz vor Abpfiff Dominik Bittner noch scheiterte, vollendeter Chris Casto in der ersten Minuter der Overtime! Schön freigespielt konnte sich Casto die Ecke für seinen Premierentreffer praktisch aussuchen und machte somit die zwei mehr als glücklichen Punkte klar. Nach dem zuletzt so erbärmlichen Auftritt in Düsseldorf muss man sich allerdings fragen, ob die Grizzlys fit für die nächsten Aufgaben sind. Dieser fast schon aberwitzige doppelte Punktgewinn kann nicht über die offenkundigen Kraft- und Tempodefizite des Wolfsburger Teams hinwegtäuschen. Während der ersten 40 Minuten der Partie liefen die Gastgeber ausschließlich hinterher und waren fast durchgängig in (meist unglückliche) Defensivaktionen verwickelt. Angesichts der nächsten Gegner muss nun eine heftige Leistungssteigerung her, sonst dürfte der 10.Platz in zwei Wochen Geschichte sein.

1:0 Casto (Pfohl - Rech) 61.Min PP 4-3

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Schlappe Vorstellung zum Jahresabschluss

  • Geschrieben von Martin
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Das passte so gar nicht zum Eindruck der letzten Wochen. Gegen eine stark ersatzgeschwächte DEG zeigten die Grizzlys eine völlig inakzeptable Leistung und ließen es deutlich an Entschlossenheit und Härte mangeln. In einer niveauarmen Partie gingen zunächst die Gastgeber, nur mit vier gestandenen Verteidigern angetreten, in Führung. Flaakes Führung aus der 13. Spielminute konnten die im Mitteldrittel etwas intensiver agierenden Grizzlys durch Mathis Olimb (24.) zwar beantworten, doch das sollte es aus Sicht der Gäste im Groben gewesen sein. Wolfsburg wirkte zu keinem Zeitpunkt wirklich bereit für diese Begegnung, ließ Düsseldorf dabei immer wieder viel zu viel Freiräume vor dem Gehäuse von Chet Pickard. Trotzdem wirkte das 2:1 durch Luke Adam (33.) ein wenig bizarr, hatten die nun ebenfalls sehr schwach wirkenden Gastgeber im Mittelabschnitt doch kaum eine weitere Torchance gehabt. Das sollte sich im Schlussabschnitt ändern! Die Grizzlys verloren nun endgültig die Einstellung zum Spiel und kassierten in der 48.Minute per Doppelschlag den Knock out. 
Rechs Treffer im Powerplay (51.) kam zu spät, um die schlappen Gäste noch einmal ins Spiel zu holen. Düsseldorf machte mit Ebners Schuss ins leere Tor (59.) schließlich alles klar und hielt sich die Grizzlys damit in der Tabelle vom Hals.
Auf Wolfsburg warten im neuen Jahr nun deutlich schwerere Aufgaben. Eine Fortsetzung des zuletzt so positiven Trends scheint gegen höher einzuschätzende Mannschaften wieder unwahrscheinlicher.   

1:0 Flaake (K. Olimb - L. Adam) 13.Min
1:1 M. Olimb (Machacek - Bergman) 24.Min
2:1 L. Adam (Flaake - K. Olimb) 33.Min
3:1 Kammerer (Gardiner - Barta) 48.Min
4:1 Jahnke (Bukarts - Svensson) 48.Min
4:2 Rech (Machacek - Aubin) 51.Min PP 5-4
5:2 Ebner (M. Niederberger) 59.Min ENG

Festerlings Trickshot ebnet den Weg zum Sieg

  • Geschrieben von Martin
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Auch beim Verfolger aus Krefeld setzte das Team von der Aller seine Marschroute ungerührt fort. Dabei war die erste Hälfte des Spiels wahrlich kein Fest für Eishockey-Gourmets gewesen und hatte alle Merkmale eines Kellerduells offenbart. Geprägt von Fehlpässen und wenig zündenden Ideen taten sich beide Teams schwer etwas Zwingendes herauszuspielen, echte Torchancen blieben Mangelware und wurden im Zweifelsfall im letzten Moment durch unglückliche Entscheidungen zunichte gemacht. Im Mitteldrittel ließen erst Ex-Grizzly Riefers, dann Chris Casto für ihre Farben das Gestänge klingeln, ehe es magisch wurde: Garrett Festerling griff tief in die Trickkiste (33.) und lockerte die verfahren wirkende Partie mit einem sogenannten Michigan-Goal auf. Dazu wird der Puck hinter dem gegnerischen Tor auf das Schlägerblatt genommen und mit einer Kellendrehung im Winkel versenkt. Die allgemeine Euphorie über diese DEL-Premiere (gelang vorher noch keinem Spieler in Deutschlands Topliga!) schien die Gäste zu beflügeln. Wolfsburg übernahm in der bis dahin ausgeglichenen Partie nun deutlich das Kommando und konnte noch vor der zweiten Pause das 0:2 durch Toto Rech (39.) erzwingen. Krefeld wirkte mit der Entwicklung des Spiels allmählich überfordert und musste schon früh im Schlussabschnitt (42.) den nächsten Tiefschlag verdauen. Höhenleitners Abfälscher zum zwischenzeitlich 0:3 konnten die Gastgeber zwar in Überzahl durch Noonan (46.) beantworten, doch Wolfsburg - fast wie selbstverständlich - stellte schon eine Minute später durch Machacek den alten Abstand wieder her. Der Drops war gelutscht, die Heimfans retteten sich in Galgenhumor. Während auf den Rängen ein weiteres Jahr ohne Play-offs gefeiert wurde, beklatschte ein Teil der entnervten Pinguine sogar Rechs Schuss ins leere Tor.
Mit diesem 1:5 halten die Grizzlys weiter Kontakt zur oberen Tabellenhälfte und können nun mit einem Sieg in Düsseldorf sogar auf den 8.Platz vorrücken!

0:1 Festerling (Aubin - Jones) 33.Min
0:2 Rech (Fauser - Pfohl) 39.Min
0:3 Höhenleitner (Bergman) 42.Min
1:3 Noonan (Cundari - Hodgman) 46.Min PP 5-4
1:4 Machacek (Busch - Olimb) 47.Min
1:5 Rech 58.Min ENG

Grizzlys unterliegen Köln mit 1:4

  • Geschrieben von Martin
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Wolfsburg vergibt die Chance auf den Anschluss nach oben. Bei der am Ende viel zu deutlichen 1:4 Niederlage waren die Gäste nur im ersten Drittel das spielbestimmende Team. Was keineswegs bedeutete, dass Wolfsburg in den ersten zwanzig Minuten nicht ebenfalls reichlich Chancen zum Torerfolg gehabt hätte. Doch während die Haie in der 11.Minute wenigstens eine ihre Möglichkeiten zum Torerfolg nutzen konnten, vergaben die Gastgeber gleich dreimal aus dem Slot...und trafen dabei nicht einmal den Puck. Offensiv gelang den im Angriff weiter schmerzhaft dezimierten Grizzlys (Lessio, Johansson, Furchner) gerade im Abschluss einfach nichts, gleich dreimal blieb das Powerplay ungenutzt. Wolfsburg kam mit Wut im Bauch aus der Kabine, quittierte die Konzessionsentscheidungen der Schiedsrichter mit bärenstarkem Unterzahlspiel. Doch auch dieses extrem dominant geführte Drittel sollte keinen Torerfolg für die Hausherren bringen. Egal, ob völlig unbedrängt wie Anthony Rech oder aus dem Gewühl wie einige seiner Teamkameraden: An Gustav Wesslau gab es für die Grizzlys kein Vorbeikommen. Als dann kurz vor der Sirene Mathis Olimb, mal wieder, den Puck als letzter Mann verzockte, klingelte es tatsächlich doch noch einmal - nur leider wieder im Tor der Gastgeber. Ganze 0,4 Sekunden vor der Pause gelang Tiffels der zweite Treffer für die Gäste, der sich nach dem Spielverlauf wie eine Vorentscheidung anfühlte.
Wolfsburg ließ sich zwar nicht unterkriegen, doch auch das Scheibenglück war den insgesamt zu harmlos agierenden Grizzlys einfach nicht hold. Ganz im Gegenteil zu den Haien, die in der 45.Minute durch Hanowski tatsächlich noch einmal nachlegen konnten. Nachdem mehrere Gegenspieler versucht hatten, den Kölner zu bremsen, legte dieser die Scheibe an allen vorbei an den Innenpfosten.
Dass der größte Teil der 3430 Zuschauer doch noch etwas zu bejubeln bekam, war letztlich Marius Möchel zu verdanken. Als einziger Spieler der Heimmannschaft konnte er seine Möglichkeit aus zentraler Position (51.) unter die Latte setzen. Der Anflug von Hoffnung verflog allerdings fast so schnell, wie er gekommen war. Gut zwei Minuten später antworteten die ausgesprochen stabil agierende Gäste durch Marcel Müller und stellen den alten Abstand von drei Toren wieder her. Das Spiel war gelaufen.
Es bleibt festzuhalten, dass ein Gegner wie Köln für die Grizzlys weiterhin nur mit dem nötigen Glück und voller Kapelle zu bezwingen ist. Beides fehlte an diesem Nachmittag. Nun gilt es für den EHC in den kommenden drei Begegnungen gegen Krefeld, Düsseldorf und Augsburg fleißig zu punkten. Anschließend warten ausschließlich Gegner aus der oberen Tabellenhälfte und da lief es bisher alles andere als zufriedenstellend für die Grizzlys.

0:1 Aronson (Sill) 11.Min
0:2 F. Tiffels (Ma. Müller) 40.Min
0:3 Hanowski (Akeson - Mo. Müller) 45.Min
1:3 Möchel (Höhenleitner - Latta) 51.Min
1:4 Ma. Müller (F. Tiffels - D. Tiffels) 53.Min

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Wolfsburg marschiert Richtung Mittelfeld

  • Geschrieben von Martin
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Die Grizzlys bleiben auch gegen Iserlohn in der Erfolgsspur. Vor über 2900 Zuschauern legten die Gastgeber, erneut ohne Lessio, Furchner, Johansson, Bergman, Wurm und Nijenhuis, einen eher zähen Start hin. Mit dem Unentschieden durch Tore von Halmo (12.) und Jones (16.) war Wolfsburg nach zwanzig Minuten zunächst gut bedient - die größeren Spielanteile und Chancen hatten bis dahin die Gäste aus dem Sauerland. Doch ab dem Mitteldrittel zeigten die Grizzlys deutlich verbessertes Zweikampfverhalten und drehten die Partie dank zwei Powerplaytreffern durch Gerrit Fauser (25./35.). Zwischenzeitlich hatten Wolfsburgs Latta und Iserlohns Halmo vorweihnachtliche Ratschläge ausgetauscht und die ohnehin feurige Atmosphäre weiter angeheizt. Dass im Anschluss mit Halmo einer von Iserlohns Besten 2+2+10 Minuten zuschauen musste, war der Entwicklung des Spiels zugunsten der Gastgeber dann durchaus zuträglich.
Wolfsburg behielt letztlich bis zum Schlusspfiff die Kontrolle über diese kampfbetonte Partie. Nachdem Machacek sogar zum 4:1 abfälschen konnte (48.) schwand bei den nun immer ruppiger agierenden Gästen zusehends der Glaube an eine Wende. Mit nun 42 Punkten aus 30 Spielen rangieren die Grizzlys endgültig am unteren Rand des Mittelfelds und können im Weihnachtsduell mit den Haien weiteren Boden auf die obere Tabellenhälfte gutmachen. Mit der zu erwartenden großen Kulisse dürfte diese Begegnung den vorläufigen Höhepunkt der bisherigen Saison markieren. Bringt alle mit und helft, die Grizzlys auf Kurs zu halten!
   

0:1 Halmo (Dmitriev - Sutter) 12.Min
1:1 Jones (Busch - Olimb) 16.Min
2:1 Fauser (Festerling - Casto) 25.Min PP 5-4
3:1 Fauser (Pfohl - Bittner) 35.Min PP 5-4
4:1 Machacek (Busch - Olimb) 48.Min

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Big Points in Nürnberg

  • Geschrieben von Stephanie
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Die Grizzlys trotzen dem immer absurder werdenden Verletzungspech und holen drei Punkte im Frankenland.
Mit Alexander Johansson hatte sich vor dem Spiel der nunmehr sechste Akteur der Gäste ins Lazarett begeben. Lessio, Furchner, Wurm, Bergman und Nijenhuis fehlten Wolfsburg ohnehin, während des letzten Drittels musste zudem Rückkehrer Aubin erneut passen. 
Die Gäste erwischten in dieser temporeichen und durchweg sehr attraktiven Begegnung den besseren Start. Die frühe Führung durch Brent Aubin (3.) hatte allerdings nicht allzu lange Bestand. Eder (6.) und Fischbuch (8.) knallten aus der Distanz das Spielgerät in die Maschen, ehe Brandon Buck einen Nachschuss (16.) zum 3:1 nutzen konnte. Nürnberg setzte den Grizzlys dabei durchgängig mit extrem aggressivem Forechecking zu und ließ die Gäste somit kaum ins Spiel finden. Doch das Team von Pat Cortina behielt die Ruhe, wirkte vor allem offensiv sehr sortiert und begann allmählich ebenfalls seine Chancen zu nutzen. Noch vor der ersten Pause (19.) stellte Garrett Festerling den Anschluss für seine Farben her, nicht einmal zwei Minuten nach Wiederanpfiff gelang sogar der Ausgleich durch den erneut auffällig agierenden Valentin Busch.
Nürnberg übernahm nun zwar wieder die Initiative, doch die größte Chance auf den vierten Treffer hatte mit Brent Aubin ein Grizzly. Sein Alleingang (27.) endete leider nur mit einem Schuss an die Latte. Wolfsburg stabilisierte sich im Verlauf des Mitteldrittels nun auch defensiv und konnte, von einer Unterzahl unterbrochen, tatsächlich leichte Vorteile herausspielen.
Als mit Beginn des Schlussabschnitts (42.) auch Torjäger Rech seiner Berufsbezeichnung gerecht geworden war, lief das Spiel immer deutlicher für den Gast aus Niedersachsen. Nürnberg zollte nun dem Mördertempo der ersten Spielhälfte Tribut und konnte die Grizzlys nur noch selten in ernsthafte Bedrängnis bringen. Rechs zweites Tor an diesem Abend (57.), sollte schließlich die Vorentscheidung und Wolfsburg drei ungeheuer wichtige Punkte bringen.
Gerade angesichts der Personalsituation darf man dieses Spiel als echten Fingerzeig in Sachen Leistungsstand betrachten und sich vielleicht auf die eine oder andere positive Überraschung in den nächsten Wochen freuen.   

0:1 Aubin (G. Festerling - Fauser) 3. Min
1:1 Eder (Dupuis - B. Festerling) 6.Min
2:1 Fischbuch (Dupuis - Brown) 8.Min PP 5-4
3:1 Buck (Brown - Bender) 16.Min
3:2 G. Festerling (Aubin - Likens) 19.Min
3:3 Busch (Jones - Machacek) 22.Min
3:4 Rech (Likens - Höhenleitner) 42.Min
3:5 Rech (Olimb - Busch) 57.Min

Glanzloser Arbeitssieg gegen Schwenningen

  • Geschrieben von Martin
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Es bleibt dabei: Die Grizzlys erledigen ihre Pflichtaufgaben gegen Teams vom Tabellenende zuverlässig wie ein Uhrwerk.
Auch gegen die extrem harmlosen Gäste aus Schwenningen sollte Wolfsburg mit 3:0 am Ende die Oberhand behalten. Ohne Furchner, Lessio, Bergman, Wurm und Nijenhuis angetreten, waren die Gastgeber trotzdem über weite Strecken das spielbestimmende Team. Die Treffer für die Hausherren durch Rekonvaleszent Aubin (20.), Bittner (43.) und Olimb (57.) fielen dabei alle bei eigener Überzahl. Während Partie und Publikum im Mitteldrittel einzuschlafen drohten, kamen dem einen oder anderen wohl schon wieder Bedenken bezüglich der vollen Punkteausbeute - gerade wegen der zuletzt gezeigten Leistungsschwankungen. Doch der Gast aus dem Schwarzwald kam bis zum Schlusspfiff bestenfalls auf drei oder vier nennenswerte Torgelegenheiten, die alle sichere Beute von Felix Brückmann wurden. Das an diesem Abend gut funktionierende Powerplay der Gastgeber erledigte dann den Rest. In der gezeigten Form wird der SERC wohl die rote Laterne bis zum Saisonende verteidigen können und sich ebenso Gedanken über die kommende Saison machen müssen (Auf- und Abstieg kehren zurück!).
Dass der Sieg in diesem schwachen Spiel von Teilen des Publikums mit "Oh, wie ist das schön" gefeiert wurde, zeugt von den mittlerweile stark gesunkenen Ansprüchen in Wolfsburg. Kein gutes Zeichen.

1:0 Aubin (Rech - Button) 20.Min PP 5-4 
2:0 Bittner (Casto -Festerling) 43.Min PP 5-4
3:0 Olimb (Rech - Button) 57.Min PP 5-4

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Grizzlys vergeigen 4:1 Führung und retten einen Punkt

  • Geschrieben von Martin
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Und wieder gerät ein Bärenduell zur absoluten Achterbahnfahrt - dieses Mal mit dem besseren Ende für Berlin!
Nach einem furiosen Auftaktdrittel, das mit 4:1 auch in dieser Höhe völlig verdient an die Gastgeber gegangen war, verloren die Grizzlys irgendwie die richtige Einstellung. Zunächst hatten Bittner (6.), Olimb (7.) in Unterzahl, Festerling (9.) und Busch (19.) ein wahres Torgewitter über die mit rund 500 Fans im Gepäck angereisten Eisbären hereinbrechen lassen. Ortegas zwischenzeitlicher Anschlusstreffer (8.) geriet da lediglich zur Randnotiz, die Grizzlys überrannten die Gäste förmlich und übten dabei ungeheuren Druck auf das Tor der Gäste aus. Ausgerechnet eine eigene doppelte Überzahl sollte dann zu Beginn des Mittelabschnitts die unrühmliche Wende in dieser Partie bringen. Schlitzohr Likens hatte sich von Berlins Lapierre nicht provozieren lassen und schickte am Ende sogar Wissmann mit in die Kühlbox. Doch anstatt diese Dummheit der Gäste zu bestrafen, spielten die Gastgeber plötzlich wie verwandelt und schienen nur noch die Zeit von der Uhr nehmen zu wollen. So konnte der frisch eingewechselte Franzreb im Tor der Eisbären in aller Ruhe in die Partie finden und den Grizzlys entstand ein immer größer werdendes Problem: Die Energie war nun fast völlig weg - wegen einer eigenen Überzahl?!
Als zur Mitte des Drittels dann zwei echte Spaßstrafen gegen Wolfsburg verhängt wurden, zeigten die Gäste dann mal, wie das mit dem Powerplay richtig funktioniert: Erst Noebels (30.) bei 5 gegen 3, dann Kettemer (30.) bei einfacher Überzahl stellten den mittlerweile verdienten Anschluss für die Eisbären her.
Auch im Schlussabschnitt blieb es ein heißer Tanz, bei dem die Gäste zwar nicht mehr derart dominant auftraten, ihre Torchancen aber weitaus besser nutzten als Wolfsburg. Die Grizzlys kämpften nun wieder, doch brachten die Scheibe einfach nicht an Franzreb vorbei. Im Gegenteil: Einem gefährlichen Angriff der Hausherren folgte meist der direkte Konter der Gäste, die durch Noebels (46.) und Labrie (48.) zweimal eine ausgelassene Wolfsburger Chance mit einem Gegentor beantworteten. Das Spiel war nun endgültig gekippt. Allein Toto Rech hatte zuvor gleich zweimal den Puck vom Aufbauspieler der Eisbären gestohlen und allein vor dem Torhüter nicht verwandeln können - es war zum Verrücktwerden. In der 53.Minute hatte der Eishockeygott dann wohl doch ein Einsehen und Likens' Schuss wurde durch Fauser so unangenehm abgefälscht, dass der Puck über Franzrebs Schoner ins Gehäuse hoppeln konnte. Mit letzter Kraft retteten sich die Grizzlys in die Verlängerung, in der sie fatalerweise auf ihren besten Skater verzichten mussten. Lucas Lessio hatte sich ohne größere gegnerische Einwirkung in der Schlussphase der Partie verletzt und das Eis reichlich wütend verlassen müssen. Nach gerade einmal 41 Sekunden Overtime machte Lapierre im Nachstochern den Sack zu und sicherte Berlin damit den zweiten Punkt und die Revanche für die Niederlage in Berlin - mit exakt dem gleichen Ergebnis.    

1:0 Bittner (Rech - Fauser) 6.Min
2:0 Olimb (Machacek) 7.Min SH 4-5
2:1 Ortega (Labrie - Olver) 8.Min PP 5-4
3:1 Festerling (Lessio - Casto) 9.Min
4:1 Busch (Button - Olimb) 19.Min
4:2 Noebels (Ortega - McKiernan) 30.Min PP 5-3
4:3 Kettemer (Ortega - Olver) 30.Min PP 5-4
4:4 Noebels (Pföderl - Sheppard) 46.Min
4:5 Labrie (Müller - Braun) 48.Min
5:5 Fauser (Likens - Pfohl) 53.Min
5:6 Lapierre (McKiernan - Ferraro) 61.Min

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