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Grizzlys kämpfen sich auf den 7.Platz!

  • Geschrieben von Martin
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Wieder präsentieren sich die Grizzlys äußerst effizient und entführen auch aus Augsburg die volle Punktzahl. Schon nach 87 Sekunden war den Gästen aus Niedersachsen die Führung gelungen. Machacek hatte eine schöne Kombination seiner Reihe aus der Distanz in die Maschen gehämmert und somit den Panthern den ersten Stich versetzen können. Die wütend und mit viel Körperspiel agierenden Gastgeber sollten in der Folgezeit in den HSR Piechaczek und Klein zwei gute Freunde auf dem Eis finden. Doch auch das konnte die Gäste zunächst nicht stoppen: Direkt im Anschluss an eine nur als bodenlose Frechheit zu bezeichnende Strafe gegen Wolfsburgs Bittner schlugen die Grizzlys ein weiteres Mal zu! Alex Johansson schloss seinen schönen Sololauf mit dem Schuss in den Winkel ab (14.) und ließ die kleine Kolonie der Grizzlyfans erneut jubeln.
Dass Wolfsburg nur mit sechs Verteidigern (5 + Höhenleitner) angetreten war, fand wenig später ebenfalls im Gameplan der Panther seine Berücksichtigung. Augsburgs Payerl ging prompt auf Schmusekurs mit Wolfsburgs Kapitän und ließ einem Stockschlag zahlreiche Faustschläge folgen. BEIDE Spieler gingen für 2+2+10 Minuten auf die Strafbank, wobei Wolfsburgs Likens die Fassungslosigkeit ob dieser Entscheidung ins Gesicht geschrieben stand. So mussten die Gäste, die kurzfristig den zusätzlichen Ausfall von Ryan Button zu verkraften hatten, die nächsten 14 Minuten mit fünf Verteidigern agieren, was sich umgehend bemerkbar machen sollte. Die ohnehin mit größeren Spielanteilen ausgestatteten Panther erhöhten die Schlagzahl ein weiteres Mal und nutzten ihre Überlegenheit schließlich doch noch. Durch Tore von Jaroslav "lass es wie einen Unfall aussehen" Hafenrichter (26.) und Brady Lamb (29.) gelang den Gastgebern noch vor der zweiten Pause der mittlerweile verdiente Ausgleich. Die Grizzlys und Jaroslav Hafenrichter - das wird keine Freundschaft mehr. Der Augsburger Stürmer, der in der Hinrunde bei einem vorsätzlich hergestellten "Körperkontakt" abseits der Scheibe Ryan Button den Kiefer gebrochen hatte, ließ auch in diesem Spiel viel Raum zur Spekulation um seine Charaktereigenschaften. Zunächst verletzte er sich selbst bei der Suche nach Kontakt abseits der Scheibe, dann verletzte er Wolfsburgs Bittner im Zweikampf. Zwischenzeitlich (37.) schnappte er sich, natürlich abseits der Scheibe, Höhenleitner, um Wolfsburg wieder mit fünf Verteidigern spielen zu lassen. Die naiv agierenden Referees ignorierten weiter das Offensichtliche und machten von der Möglichkeit zusätzlicher Strafen für den Auslöser eines Kampfes keinen Gebrauch.
Der Druck der Panther blieb auch im Schlussabschnitt enorm. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis den Grizzlys der Auswärtspunkt entrissen werden sollte. Doch als es zur Mitte des Spielabschnitts tatsächlich zur ersten (!) Überzahl der Gäste kommen sollte, schlug die Stunde von Wolfsburgs Fabio Pfohl (53.). Bei fünf gegen drei nutzte der Edeltechniker der Grizzlys den sich bietenden Raum und hebelte die Scheibe unbedrängt in den Giebel. Natürlich erhielten auch die Hausherren wenig später dieselbe Gelegenheit zur doppelten Überzahl, konnten diese aber gegen das vorzügliche Penalty-Killing der Gäste nicht nutzen. Als sie es schließlich ohne Torhüter versuchten, machte Olimbs Schuss ins leere Tor (60.) das 6-Punkte-Wochenende endgültig klar.
Die Grizzlys scheinen rechtzeitig zum Saisonfinale weiterhin "on fire" zu sein und rücken somit auf den 7.Platz in der Tabelle vor. Zusätzlich könnten aus dem prall gefüllten Lazarett (Lessio, Fauser, Furchner, Möchel, Button und Wurm) bald mehr als nur ein oder zwei Spieler den Weg zurück in die Mannschaft finden.     


0:1 Machacek (Busch - Olimb) 2.Min
0:2 Johansson (Festerling) 14.Min
1:2 Hafenrichter (Kosmachuk - Leblanc) 26.Min
2:2 Lamb (Tölzer - Kosmachuk) 29.Min
2:3 Pfohl (Bittner - Casto) 53.Min PP 5-3
2:4 Olimb (Pfohl - Machacek) 60.Min ENG

Auch für Straubing gibt es im Allerpark nichts zu holen!

  • Geschrieben von Martin
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Im Stile einer Auswärtsmannschaft bezwangen die erneut stark ersatzgeschwächten Grizzlys den Gast aus dem Süden der Republik. Ohne Lessio, Möchel, Wurm und die beiden kurzfristig erkrankten Fauser und Furchner hielt Wolfsburg den Tabellendritten über weite Teile der Partie ordentlich in Schach. Wie es nach zwanzig Minuten zum 3:0 reichen konnte, ist im Nachhinein aber nur mit gnadenloser Effizienz zu erklären. Spielbestimmend waren bis dahin fast durchgängig die Gäste gewesen, die nach dem dritten Treffer der Grizzlys durch Casto (14.) sogar eine Auszeit nehmen mussten, um das Geschehene erst einmal zu verarbeiten. Zuvor hatten sowohl Fabio Pfohl per Rückhand (4.) als auch Dominik Bittner aus dem Slot (12.) für die Hausherren getroffen und praktisch alle besseren Chancen der Grizzlys direkt verwertet. Straubing reagierte in der Folgezeit mit viel Wut und teils regelwidriger Härte, konnte sich dabei aber auf das mäßige Überzahlspiel der Gastgeber stets verlassen. Wenige Sekunden nach dem zweiten Powerplayversuch der Grizzlys schlug es dann zum ersten Mal im Kasten von Felix Brückmann ein (26.). Einen Fehler im Aufbauspiel hatte T.J. Mulock zum hochverdienten ersten Treffer der Gäste nutzen können. Die Grizzlys ließen nun auch einmal hochkarätige Chancen aus, hätten spätestens durch Höhenleitners Doppelversuch an den Pfosten aber das vierte Tor eigentlich machen müssen. Doch angesichts der Überlegenheit der Tigers hätte dies den Spielverlauf wohl endgültig auf den Kopf gestellt. So blieb es bis wenige Minuten vor Schluss ein durchaus spannendes Spiel, in dem die Gäste sich durch diverse Disziplinlosigkeiten allerdings die Chance auf einen erfolgreichen Endspurt nahmen: Bittners zweiter Treffer des Abends (55.) fiel bei doppelter Überzahl für seine Farben.
Somit haben die Grizzlys nun innerhalb weniger Spieltage alle drei Topteams der Liga bezwungen und dürfen mehr denn je auf eine erneute Play-off Teilnahme hoffen. 

1:0 Pfohl (Aubin - Jones) 4.Min
2:0 Bittner (Rech - Pfohl) 12.Min
3:0 Casto (Latta) 14.Min
3:1 Mulock (Heard) 26.Min
4:1 Bittner (Pfohl - Casto) 55.Min PP 5-3

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Grizzlys unterliegen im Penaltyschießen

  • Geschrieben von Martin
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Das Gastspiel in Düsseldorf stellte nicht nur den Schlusspunkt vor der Länderspielpause dar, es markierte leider auch das Ende der Wolfsburger Siegesserie. Was zunächst als ausgeglichene Partie begonnen hatte, wurde spätestens im zweiten Spielabschnitt zu einer deutlichen Angelegenheit für die DEG. Die Gäste aus Niedersachsen zeigten dabei erneut eine engagierte Leistung, konnten aber erst spät läuferisch zu den ausgesprochen schnell agierenden Hausherren aufschließen. Bis dahin hatte sie der überragend agierende Felix Brückmann mit zahlreichen Paraden im Spiel gehalten, so dass bis kurz vor Schluss nur der Treffer von Patrick Buzas (10.) den Weg auf die Anzeigentafel gefunden hatte. Die letzten fünf Minuten der Begegnung gehörten dann aber den Grizzlys, die durch Festerlings Ausgleich (55.) und die folgende Druckphase sogar noch Chancen auf die vollen drei Punkte hatten. Doch weder in den verbliebenen Minuten der regulären Spielzeit, noch in der folgenden Verlängerung konnte Wolfsburg seinen nun deutlicher werdenden Konditionsvorteil in Zählbares wandeln. Das abschließende Penaltyschießen entschied die DEG dann durch Geburtstagskind Alex Barta für sich, da außer dem Düsseldorfer Stürmer kein weiterer Schütze erfolgreich gewesen war. Leicht peinlich: Johanssons Penalty zuvor, bei dem er versucht den Puck aus Halbdistanz durch die Schoner von Niederberger zu lupfen.


1:0 Buzas (L. Niederberger - Eder) 10.Min
1:1 Festerling (Likens - Machacek) 55.Min
2:1 Barta PEN

Zwei neue Episoden online!

  • Geschrieben von Martin
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Gleich im Doppelpack verwöhnen wir dieses Mal eure Ohren mit unseren neusten Eindrücken vom Wolfsburger Eishockey-Erstligisten.
Dabei dreht sich Episode 6 in erster Linie um die zuletzt gezeigten Leistungen und natürlich auch um die erfreuliche Entwicklung in den jüngsten Begegnungen. Episode 7 widmen wir hingegen der Betrachtung unseres aktuellen Teams und seiner einzelnen Spieler. Ausblicke auf die zukünftige Zusammenstellung des Kaders und eventuelle Veränderungen inklusive.
Viel Spaß beim Hören!

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Grizzlys bezwingen auch Mannheim

  • Geschrieben von Martin
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Dank einer hervorragenden Defensivleistung und einer bärenstarken ersten Reihe gelang den Grizzlys bereits der vierte Sieg in Folge. Mit den Adlern aus Mannheim gastierte dabei das Team der Stunde in der Eisarena - in zehn Spielen nacheinander hatten die Gäste bis dahin immer gepunktet! Das sollte sich ändern. Zu Beginn wirkten die Adler in dieser hart und meist diszipliniert geführten Partie etwas stabiler, konnten den aufopferungsvoll agierenden Gastgebern aber kein "Ei" ins Nest legen. Auf der anderen Seite hatten die Grizzlys vor allem im Powerplay gute Momente, blieben aber mit schnellen Gegenangriffen auch bei 5 gegen 5 gefährlich. Die fehlenden Tore sollten dann im Mittelabschnitt nachgeliefert werden. Unter den Augen von NHL-Legende Steve Yzerman und anderen namhaften NHL-Scouts traf das "Objekt der Begierde" Tim Stützle zur verdienten Führung der Gäste (33.). Doch Wolfsburg wich keinen Zentimeter von seiner Marschroute ab, ging in Sachen Intensität sogar noch einen Schritt weiter...und antwortete fast exakt zwei Minuten später durch Aubins One-Timer zum Ausgleich. Das letzte Drittel sollte es dann richtig in sich haben: Mit Pfohls herrlich herausgespieltem Treffer (47.) gingen die Grizzlys zunächst in Führung, mussten nach einem eigentlich gelungenen Überzahlspiel aber per Konter (53.) Rendulics 2:2 quittieren. Wolfsburg verdaute auch das ungerührt und schlug drei Minuten später durch Toto Rech zurück. Mannheim rannte in den verbliebenen Minuten den Gastgebern noch einmal die Hütte ein, kassierte aber schließlich doch den Schuss ins leere Tor. Drei Sekunden vor dem Ende konnte der überragend aufspielende Pfohl einen Puckgewinn sogar zum 4:2 Endstand verwandeln. Die Halle lag ihm und seinen Mannschaftskollegen da aber schon knapp 60 Minuten zu Füßen. So gut hatten sie ihren EHC lange nicht gesehen - trotz des viel bejubelten Siegs gegen Red Bull vor wenigen Tagen.

0:1 Stützle (Huhtala - Smith) 33.Min
1:1 Aubin (Olimb - Busch) 35.Min
2:1 Pfohl (Rech - Fauser) 47.Min
2:2 Rendulic (Järvinen) 53.Min
3:2 Rech (Pfohl - Bergman) 56.Min
4:2 Pfohl 60.Min SH 4-6 ENG

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Grizzlys fegen Red Bull vom Eis!

  • Geschrieben von Martin
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Das war ein granatenstarker Auftritt der Grizzlys. Ausgerechnet das sonst so schwache Powerplay der Niedersachsen sollte an diesem Abend einer der wichtigsten Faktoren im Spiel gegen den Tabellenführer werden. Festerling (5.) und Fauser (9.) hatten dabei gleich die ersten beiden Gelegenheiten zur euphorisch gefeierten 2:0 Führung genutzt. Wolfsburg spielte im Play-off Modus, versuchte die dezimiert angereisten Gäste in Grund und Boden zu skaten - und das zahlte sich aus! Als Fauser zum zweiten Mal zuschlug (14.) schien die Partie für Red Bull allmählich zum Desaster zu geraten, doch eine doppelte Strafe gegen Wolfsburg (14.) stoppte den Angriffswirbel der Gastgeber erst einmal.
Als bei doppelter Unterzahl sogar noch eine weitere Strafe gegen das Heimteam angezeigt wurde, schlug es dann auch im Wolfsburger Tor zum ersten Mal ein (16.). Es blieb der einzige Treffer der Gäste, die u.a. ohne ihren Kapitän Patrick Hager und Spielmacher Voakes angereist waren. 
Gestützt auf einen überragenden Felix Brückmann im Tor und eine extrem aufopferungsvolle Defensivarbeit, überstand Wolfsburg den Münchner Sturmlauf im Mitteldrittel komplett schadlos. Im Gegenteil: Erneut in Überzahl konnte Torjäger Rech eine ausgesprochen leckere Kombination (26.) per Direktabnahme zum 4:1 abschließen. Die Halle stand längst Kopf und feierte das Team frenetisch bis zum herbeigesehnten Schlusspfiff. München schwanden nun zusehends die Kräfte. Immer wieder konnten die frischer wirkenden Gastgeber die Angriffe der Bullen frühzeitig unterbrechen und ihrerseits weitere Nadelstiche setzen. Als die Gäste schließlich den Torhüter vom Eis nahmen, machte Brent Aubin mit dem Schuss ins leere Tor (60.) den Abend endgültig rund. Glücklich und ausgelassen feierten Fans und Team diese tolle Leistung und die wichtigen drei Punkte.   

1:0 Festerling (Casto - Pfohl) 5.Min PP 5-4
2:0 Fauser (Bittner - Pfohl) 9.Min PP 5-4
3:0 Fauser (Bergman - Rech) 14.Min
3:1 Bourque (Seidenberg - Parkes) 16.Min PP 5-3
4:1 Rech (Aubin - Bergman) 26.Min
5:1 Aubin (Olimb) 60.Min ENG

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Glücklicher 2:3 Sieg am Seilersee

  • Geschrieben von Martin
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Nach einem völlig indisponierten Auftakt holten Wolfsburgs Grizzlys doch noch alle drei Punkte - und das in allerletzter Sekunde und mit einer ordentlichen Portion Glück. Zunächst war, wie so oft, von den vollmundigen Ankündigungen im Vorfeld der Partie nichts, aber auch gar nichts beim Team von Pat Cortina auszumachen. Wolfsburg ließ sich komplett überrennen, hielt weder läuferisch noch kämpferisch dagegen und quittierte im Eiltempo zwei Treffer von Iserlohns Grenier. Nach 26 Sekunden hatte es bereits das erste Mal, im Powerplay (5.) dann das zweite Mal hinter Felix Brückmann eingeschlagen. Wolfsburg wirkte einfach nicht bereit. Das änderte sich im ersten Spielabschnitt nur langsam, aber beständig. Die Grizzlys fanden bis zur ersten Sirene allmählich ins Spiel und hatten durch Höhenleitners Pfostentreffer eine Riesenchance zum Anschlusstreffer. Die weiterhin gefährlich agierenden Roosters scheiterten hingegen am hervorragenden Brückmann.
Im Mitteldrittel schlug die Begegnung dann einen völlig anderen Weg ein: Wolfsburg wirkte nun wesentlich wacher und schneller und übernahm die Kontrolle über das Geschehen auf dem Eis. Mehr als der schön herausgespielte Anschluss durch Fabio Pfohl (22.) kam aber zunächst nicht dabei heraus. Auch im Schlussabschnitt präsentierte sich der Gast als das aktivere und irgendwie auch fitter wirkende Team. Im Powerplay bewirkten die Gäste zwar, wie zuletzt gewohnt, nicht viel, aber direkt im Anschluss an eine Unterzahl gelang dann doch noch der Ausgleich durch Dominik Bittner (57.). Mit dieser durchaus verdienten Punkteteilung schien nun alles auf eine Verlängerung hinzudeuten. Doch dank einer klaren Fehlentscheidung erhielten die Grizzlys rund eine Minute vor dem Ende eine weitere Chance, ihr wenig vorzeigbares Überzahlspiel zu verbessern. Nachdem Wolfsburgs Olimb seinen Gegenspieler per Griff ins Trikot vom Puck getrennt hatte, leitete er den direkten Gegenstoß über Lucas Lessio ein. Der konnte nur durch gleich zwei Fouls (Stockschlag + Beinstellen) am Torerfolg gehindert werden, so dass es für die Gastgeber in Unterzahl weiterging. Eine Sekunde vor dem Abpfiff war es dann Torjäger Toto Rech vorbehalten, das Spielgerät mit der Rückhand unter das Dach des Iserlohner Gehäuse zu hebeln. Wolfsburg jubelte, Iserlohn tobte - und das zurecht!
Mit diesen extrem wichtigen drei Punkten halten sich die Grizzlys weiter auf Kurs im Kampf um die Play-offs und müssen nun auch gegen die "Großen" weiter nachlegen. Am besten gleich am Sonntagabend, wenn die momentan von starken Leistungsschwankungen geplagten Münchner in der Eisarena gastieren.

1:0 Grenier (Lautenschlager) 1.Min
2:0 Grenier (O'Conner - Halmo) 5.Min PP 5-4
2:1 Pfohl (Rech - Fauser) 22.Min
2:2 Bittner (Lessio - Olimb) 57.Min
2:3 Rech (Machacek - Bergman) 60.Min PP 5-4

Wichtiger Heimsieg im Nordderby!

  • Geschrieben von Martin
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Vor über 3700 Zuschauern entschieden die Grizzlys dieses hart umkämpfte Match am Ende für sich. Fair, hart und wenig treffsicher gingen die beiden Kontrahenten dabei zu Werke. Bezeichnend: Sowohl Mauermanns Führung (12.), als auch der spätere Ausgleich durch Aubin (38.) fielen im x-ten Nachschuss, ansonsten fehlte auf beiden Seiten die allerletzte Schärfe vor dem gegnerischen Gehäuse. Über weite Strecken hatten die Gäste mehr vom Spiel - mit fortschreitender Dauer aber wendete sich das Blatt in Richtung EHC, der offenbar auf die etwas größeren Kraftreserven zurückgreifen konnte. Spätestens in der folgenden Verlängerung spielten dann nur noch die Hausherren, die ihre zahlreichen Chancen allerdings erneut nicht am gut aufgelegten Bremerhavener Goalie vorbeibringen konnten. Im Penaltyschießen schlug dann die Stunde von Rückkehrer Fabio Pfohl: Während auf Seiten des REVs nur Sykora erfolgreich gewesen war, versenkte Pfohl gleich zweimal das Spielgerät in den Maschen. Besonders der sehenswerte Siegtreffer versüßte den Fans dann doch noch den etwas zäh verlaufenen Abend.
Reichlich erschöpft feierten die Grizzlys mit der gut gefüllten Halle im Anschluss diesen so wichtigen doppelten Punktgewinn im Kampf um den 10.Platz.

0:1 Mauermann (Moore - Quirk) 12.Min
1:1 Aubin (Berman - Rech) 38.Min PP 5-4
2:1 Pfohl PEN

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Straubing eine Nummer zu groß

  • Geschrieben von Martin
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Es reicht einfach nicht bei den Grizzlys. Wieder zeigte sich das Team von Pat Cortina zu inkonsistent in seinem Auftritt, wieder schien es viel an Aggressivität und Spielfluss zu mangeln. Vor rund 4800 Zuschauern am Pulverturm hatten die Gäste aus der Volkswagenstadt eigentlich nur zu einem Zeitpunkt so etwas wie eine Chance auf Punkte: Zur Mitte der Begegnung, nachdem Dominik Bittner den Puck zum ersten Mal hinter Vogl versenkt hatte. Allerdings hatten die Hausherren da schon durch Schoppers verdeckten Fernschuss (4.) und Turnbulls sehenswerten Powerplaytreffer (9.) mit 2:0 vorgelegt. Wolfsburg war die ersten zwanzig Minuten, wie so oft in dieser Saison, viel hinterher gelaufen und erst zum Mittelabschnitt in die Partie gekommen. Doch während Straubing der zweite Treffer (39.) schon im dritten Überzahlspiel gelang, konnte Wolfsburg ganze neun Gelegenheiten nicht mit einem Torerfolg krönen. So hatten die Specialteams letztlich den Grundstock für das gelegt, was Mouillierat (43.) und Acolatse (49.) mit den Toren vier und fünf besiegelten - die dritte Niederlage in Folge für die Gäste aus Wolfsburg.
Während der EHC also weiter nach der Form des Zwischenhochs suchte, holten mit Augsburg und Nürnberg die direkten Konkurrenten um den letzten Play-off Platz ihre nächsten Punkte. Angesichts des Wolfsburger Rest-Programms bedarf es allmählich eines sichtbaren Lerneffekts, um den undankbaren elften Tabellenplatz zu vermeiden. Personell kann eigentlich nur noch die Grippewelle als letzte Ausrede für die wankelmütigen Auftritte der Grizzlys dienen, die mit Ausnahme von Wurm und Lessio aus dem Vollen schöpfen konnten. Mit Kapitän Furchner war ein weiterer Leistungsträger in den Kader zurückgekehrt, der bei seinem Comeback aber weitgehend wirkungslos blieb. Dafür musste im Schlussdrittel mit Ryan Button erneut ein Akteur aussetzen - ob verletzungsbedingt oder aus Schwäche (Grippe) ist noch unbekannt. 


1:0 Schopper 4.Min
2:0 Turnbull (Balisy - Laganière) 9.Min PP 5-4
2:1 Bittner (Casto - Festerling) 30.Min
3:1 Brandt (Vogl) 39.Min
4:1 Mouilllierat (Mulock - Heard) 43.Min
5:1 Acolatse (Heard - Brandt) 49.Min

Knappe Niederlage in Mannheim

  • Geschrieben von Martin
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Sah man einmal vom Auftakt der Partie ab, so betrieben die Grizzlys eindeutig Wiedergutmachung für den desaströsen Auftritt gegen Ingolstadt. Schon nach 13 Sekunden waren die Gäste nach einem schlimmen Puckverlust in Rückstand geraten und standen in den folgenden Minuten unter Mannheimer Dauerdruck. Doch Plachtas frühe Führung hatte die Grizzlys offenbar aus dem Winterschlaf gerissen: Zur Mitte des Auftaktdrittels fanden sie endgültig ins Geschehen und konnten nach einem sehenswerten Spielzug sogar den Ausgleich durch Garrett Festerling (12.) bejubeln. Auch als die Adler noch vor der Pause erneut die Führung durch Huhtala (19.) für sich verbuchen konnten, blieben die nun voll auf Augenhöhe agierenden Gäste die Antwort nicht lange schuldig. Den Mannheimer Powerplay-Treffer konterte nur 24 Sekunden später Wolfsburgs Torjäger Anthony Rech, der den Puck völlig unbedrängt in die Maschen hämmern konnte. Während sich das Mitteldrittel als eher chancenarmer und ausgeglichener Kraftakt gestaltete, wuchs in Schlussdrittel die Dominanz der Gastgeber fast wieder auf das Niveau der Anfangsminuten. Wolfsburg hielt tapfer dagegen, konnten nun aber fast keinerlei offensive Akzente setzen. Kurz vor dem Ende gelang es den Adlern dann doch noch, die drei Punkte in der Quadratestadt zu behalten. Nachdem sie einige gute Gelegenheiten ausgelassen hatten, machte Krämmer mit seinem Tor zum 3:2 das doppelte Heimsieg-Wochenende für die Mannheimer schließlich komplett (58.). Die Schlussoffensive der Grizzlys, die über anderthalb Minuten ohne Torhüter agierten, blieb ohne größere Einschussmöglichkeit. 
Bleibt zu hoffen, dass dem Team von Pat Cortina am kommenden Wochenende vielleicht auch zu Hause einmal wieder eine vorzeigbare Leistung gelingt. Am liebsten natürlich mit dem einen oder anderen Punkt vom Pulverturm im Gepäck...
 

1:0 Plachta (Wolf) 1.Min
1:1 Festerling (Machacek - Johansson) 12.Min
2:1 Huhtala (Plachta - Lehtivuori) 19.Min PP 5-4
2:2 Rech (Olimb - Aubin) 20.Min
3:2 Krämmer (Rendulic - Larkin) 58.Min

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