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Grizzlys unterliegen Köln mit 1:4

Wolfsburg vergibt die Chance auf den Anschluss nach oben. Bei der am Ende viel zu deutlichen 1:4 Niederlage waren die Gäste nur im ersten Drittel das spielbestimmende Team. Was keineswegs bedeutete, dass Wolfsburg in den ersten zwanzig Minuten nicht ebenfalls reichlich Chancen zum Torerfolg gehabt hätte. Doch während die Haie in der 11.Minute wenigstens eine ihre Möglichkeiten zum Torerfolg nutzen konnten, vergaben die Gastgeber gleich dreimal aus dem Slot...und trafen dabei nicht einmal den Puck. Offensiv gelang den im Angriff weiter schmerzhaft dezimierten Grizzlys (Lessio, Johansson, Furchner) gerade im Abschluss einfach nichts, gleich dreimal blieb das Powerplay ungenutzt. Wolfsburg kam mit Wut im Bauch aus der Kabine, quittierte die Konzessionsentscheidungen der Schiedsrichter mit bärenstarkem Unterzahlspiel. Doch auch dieses extrem dominant geführte Drittel sollte keinen Torerfolg für die Hausherren bringen. Egal, ob völlig unbedrängt wie Anthony Rech oder aus dem Gewühl wie einige seiner Teamkameraden: An Gustav Wesslau gab es für die Grizzlys kein Vorbeikommen. Als dann kurz vor der Sirene Mathis Olimb, mal wieder, den Puck als letzter Mann verzockte, klingelte es tatsächlich doch noch einmal - nur leider wieder im Tor der Gastgeber. Ganze 0,4 Sekunden vor der Pause gelang Tiffels der zweite Treffer für die Gäste, der sich nach dem Spielverlauf wie eine Vorentscheidung anfühlte.
Wolfsburg ließ sich zwar nicht unterkriegen, doch auch das Scheibenglück war den insgesamt zu harmlos agierenden Grizzlys einfach nicht hold. Ganz im Gegenteil zu den Haien, die in der 45.Minute durch Hanowski tatsächlich noch einmal nachlegen konnten. Nachdem mehrere Gegenspieler versucht hatten, den Kölner zu bremsen, legte dieser die Scheibe an allen vorbei an den Innenpfosten.
Dass der größte Teil der 3430 Zuschauer doch noch etwas zu bejubeln bekam, war letztlich Marius Möchel zu verdanken. Als einziger Spieler der Heimmannschaft konnte er seine Möglichkeit aus zentraler Position (51.) unter die Latte setzen. Der Anflug von Hoffnung verflog allerdings fast so schnell, wie er gekommen war. Gut zwei Minuten später antworteten die ausgesprochen stabil agierende Gäste durch Marcel Müller und stellen den alten Abstand von drei Toren wieder her. Das Spiel war gelaufen.
Es bleibt festzuhalten, dass ein Gegner wie Köln für die Grizzlys weiterhin nur mit dem nötigen Glück und voller Kapelle zu bezwingen ist. Beides fehlte an diesem Nachmittag. Nun gilt es für den EHC in den kommenden drei Begegnungen gegen Krefeld, Düsseldorf und Augsburg fleißig zu punkten. Anschließend warten ausschließlich Gegner aus der oberen Tabellenhälfte und da lief es bisher alles andere als zufriedenstellend für die Grizzlys.

0:1 Aronson (Sill) 11.Min
0:2 F. Tiffels (Ma. Müller) 40.Min
0:3 Hanowski (Akeson - Mo. Müller) 45.Min
1:3 Möchel (Höhenleitner - Latta) 51.Min
1:4 Ma. Müller (F. Tiffels - D. Tiffels) 53.Min

Zum Spielbericht geht es HIER

Bilder vom Spiel gibt es HIER