header
Log in
A+ A A-

Grizzlys erkämpfen zwei weitere Punkte

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 141
Gegen die Gäste aus dem Sauerland gelang Wolfsburg der zweite Sieg in Folge, konnte dabei aber erneut nicht über drei Drittel überzeugen. Der erste Spielabschnitt glich dem ersten Drittel in Krefeld: Wolfsburg warf sofort alles in die Waagschale und attackierte die Roosters aus vollem Lauf. Dem frühen Tor durch Spencer Machacek (6.) folgten vor allem in Überzahl eine ganze Reihe hochkarätiger Einschussmöglichkeiten, die die Grizzlys wiederum nicht in Zählbares verwandeln konnten. Die Wolfsburger Dominanz sollte im Mitteldrittel dann etwas nachlassen, zum zweiten Treffer sollte es dank Fausers schönem Schlenzer in den Winkel (33.) trotzdem reichen. Wenig später dann der erste Schock für die Gastgeber: Nach einem harten Hit gegen Mathis Olimb schied der Wolfsburger Top-Center verletzt aus und wurde in seiner Reihe durch Fauser ersetzt. Diese Umstellungen machten sich dann spätestens im letzten Drittel der Begegnung bemerkbar, denn die Roosters gaben plötzlich durchgängig den Ton an. Per Doppelschlag durch Halmo (47.) und Raymond (50.) gelang den nun wesentlich effizienter agierenden Gästen schließlich doch noch der Ausgleich - angesichts der komplett passiv agierenden Hausherren durchaus verdient.
Nachdem im Schlussabschnitt und der folgenden Verlängerung die ganz großen Chancen Mangelware geblieben waren, musste das Penaltyschießen die Entscheidung bringen. Und hier sollten die Grizzlys endlich einmal ihre Nerven vor dem Gehäuse des Gegners im Griff behalten! Mit Rech und Furchner versenkten gleich zwei Wolfsburger Akteure die Scheibe im Tor, während Festerling seinen ebenfalls gut geschossenen Penalty ans Gehäuse setzte. Dank zwei Saves des gut aufgelegten Felix Brückmann reichte das für den Extra-Punkt und den zweiten Sieg in Folge.

1:0 Machacek (Sislo) 6.Min
2:0 Fauser (Festerling - Furchner) 33.Min
2:1 Halmo (Friedrich - Baxmann) 47.Min
2:2 Raymond (Petan - Findlay) 50.Min
3:2 Furchner PEN

Zum Spielbericht geht es HIER

Zur Bildergalerie geht es HIER

Doppeltorschütze Bergman erlöst die Grizzlys!

  • Geschrieben von Stephanie
  • Zugriffe: 89
Am Ende war es mit Wade Bergman ausgerechnet ein Verteidiger, der in Krefeld den Schlusspunkt unter die Negativserie der Grizzlys setzen konnte. Zuvor hatte sein Team ein starkes erstes Drittel abgeliefert, schoss dabei aber in Sachen Aggressivität immer mal wieder etwas über das Ziel hinaus. Die drei Überzahlspiele der Pinguine überstanden die Gäste allerdings schadlos und konnten zwischenzeitlich (9.) durch Rechs Treffer sogar mit 0:1 in Führung gehen.
Ab dem Mittelabschnitt zeigte Wolfsburg dann wieder sein anderes Gesicht: Die druckvollen Phasen wurden nun seltener, zögerliche und viel zu passive Abschnitte häuften sich. Krefelds Ausgleich durch Saponari (25.) schien nur eine Frage der Zeit gewesen zu sein, nachdem der KEV die Gäste zum wiederholten Male in ihrem Drittel eingeschnürt hatte. Wolfsburg fand zum Glück aber immer wieder für einige Minuten zur selbstbewussteren Linie zurück und ging in der 33.Minute nach einem Bergman-Alleingang erneut in Führung. Wenig später war die Partie für Wolfsburgs Latta gelaufen. Nach einem Faustkampf mit Cundari kassierte der Stürmer seine zweite 10-Minuten-Strafe und durfte zum Duschen, seine Reihe durfte fortan ebenfalls zuschauen - Cortina stellte auf drei Reihen um.
Im Schlussabschnitt mobilisierten die Gastgeber noch einmal alle Kraftreserven und es entwickelte sich ein intensives, wenn auch nicht sonderlich hochklassiges Eishockeyspiel. Zunächst tat es Liga-Topscorer Costello dem Wolfsburger Bergman gleich und spazierte Coast-to-coast durch die gesamte Wolfsburger Mannschaft (45.) zum verdienten 2:2 Ausgleich.
Dann war wieder Bergman-Zeit: Nachdem Fauser den Puck hinter den gegnerischen Tor verloren hatte (51.), landete der Befreiungsversuch der Pinguine beim nachrückenden Bergman. Der Wolfsburger Offensiv-Verteidiger fackelte nicht lange und schweißte den Puck per Direktabnahme millimetergenau neben den Pfosten des Krefelder Gehäuses!
Mit viel Einsatzbereitschaft und einem bestens aufgelegten Felix Brückmann im Tor brachten die Grizzlys diesen mental so wichtigen Sieg schließlich über die Zeit.
Nun gilt es diesen Erfolg zu nutzen und eine neue Serie zu starten! Mit dem kommenden Gegner aus Iserlohn dürfte eines der wenigen Teams der Liga nun in der Eisarena zu Gast sein, das mit der gezeigten Leistung ebenfalls zu besiegen sein könnte.
Wenn dies gelingen sollte, können mit dem wachsenden Selbstbewusstsein vielleicht auch endlich konstantere und vor allem spielerisch ansprechendere Leistungen abgerufen werden.  


0:1 Rech (Olimb - Aubin) 9.Min
1:1 Saponari (Welsh - Cundari) 25.Min
1:2 Bergman (Brückmann) 34.Min
2:2 Costello (Bruggisser - Rynnäs) 45.Min PP 5-4
2:3 Bergman 51.Min

Grizzlys stolpern weiter von Niederlage zu Niederlage

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 192
Im Nord-Derby knackt das Team von Pat Cortina mit der siebten  Schlappe in Folge den alten Vereinsrekord von sechs Niederlagen hintereinander. Dabei brachten die Niedersachsen das Kunststück fertig, alle Tore der Gäste aus Bremerhaven mit individuellen Fehlern vorzubereiten. Auf Uhers 0:1 aus der 9.Minute fanden die Grizzlys dabei erst recht spät eine Antwort durch ihre einzige wirklich überzeugende Reihe um Center Mathis Olimb. Aubins Treffer zur Mitte der Begegnung (30.) wurde allerdings postwendend durch einen geradezu unglaublichen Bock von Armin Wurm egalisiert, der die erneute Führung der Gäste nach nur 3 weiteren Spielminuten bedeutete. Auch beim dritten Bremerhavener Treffer (39.) taumelten die Grizzlys wie ein angeschlagener Boxer durch ihr Abwehrdrittel...und hatten sogar einen Mann mehr auf dem Eis (andernorts als Powerplay bekannt).
Wiederum Wolfsburgs Top-Reihe war es, die durch Toto Rech den erneuten Anschlusstreffer markieren konnte (49.), nur um dann in den Schlussminuten zwei Schüsse ins leere Tor quittieren zu müssen - nach überflüssigen Puckverlusten natürlich.
Es bleibt festzuhalten, dass dem Wolfsburger Team jenseits der 1.Reihe mittlerweile jedes Selbstvertrauen verloren gegangen scheint und nun offenbar auch die Defensivspieler von diesem Virus befallen sind. Das Team wirkt rat- und orientierungslos und lässt kaum eine spielerische Linie erkennen. Die ständigen Pässe in die Kufen oder gleich in den Rücken des Mitspielers sprechen eine allzu deutliche Sprache: Es muss sich etwas ändern in Wolfsburg! 

0:1 Uher (Gläser - McMillan) 9.Min
1:1 Aubin (Rech - Casto) 30.Min
1:2 Verlic (Hilbrich - Kolupaylo) 33.Min
1:3 Uher (Mauermann) 39.Min SH 4-5
2:3 Rech (Aubin - Olimb) 49.Min
2:4 Urbas 59.Min ENG
2:5 Quirk (Feser - Alber) 59.Min ENG

Zum Spielbericht geht es HIER

Zur Bildergalerie geht es HIER

Unnötige Niederlage in München

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 65
Die Chance, den Münchner Startrekord zu verhindern, war da gewesen. Individuelle Fehler verhinderten am Ende den ersten Punktverlust der Brausebullen im zehnten Spiel der Saison und bauten die Niederlagenserie der Grizzlys auf nun sechs Pleiten am Stück aus.
Nach einem vom Münchner Angriffsspiel geprägten Auftakt kamen die Gäste aus Wolfsburg immer besser in die Partie und gestalteten vor allem den Mittelabschnitt absolut ausgeglichen. Beim Ausnutzen der gegnerischen Fehler hatten allerdings die Gastgeber die Nase deutlich vorn: Erst legte sich Wolfsburgs Goalie den Puck nach einem misslungenen Block selber über die Schulter ins Netz (10.), dann nutzte München einen Fehler von Neuzugang Casto zum Konter, den Schütz eiskalt abschloss (28.). Wolfsburgs zwischenzeitlicher Ausgleich durch Toto Rech (27.), schön vorbereitet durch den stark aufspielenden Bittner, konnte somit für die Niedersachsen kaum positives Momentum entwickeln.
Auch beim dritten Tor der Gastgeber (46.) standen die Grizzlys mit Ungeschicklichkeiten Pate. Casto konnte Kastners Schuss nicht unterbinden, Pickard ließ den Puck durch die Schoner rutschen und München verwaltete souverän den Vorsprung bis in die Schlussminuten.
Dort waren die Gäste dann durch Furchners zweiten Saisontreffer (60.) noch einmal erfolgreich, konnten aber letztlich kein zweites Tor mit Extra-Angreifer verbuchen. Während die Defensive bei den Grizzlys, mit Ausnahme des Neuzugangs, erneut überzeugend agierte, konnte der Sturm zum wiederholten Male nicht den gewünschten Ertrag erspielen. Die Fehler und Wackler von Danny aus den Birken und seinen Vorderleuten führten somit zu keinen unangenehmen Folgen für ihr Team, was man auf der anderen Seite allerdings nicht behaupten konnte...

1:0 Boyle (Gogulla - Ehliz) 10.Min
1:1 Rech (Bittner - Aubin) 27.Min
2:1 Schütz (Kastner) 28.Min
3:1 Kastner (Schütz - Abeltshauser) 46.Min
3:2 Furchner (Festerling - Bittner) 60.Min PP 5-4 EA

Grizzlys finden erneut einen Weg zu verlieren

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 121
Beim äußerst überflüssigen 2:3 gegen den Gast aus Düsseldorf schickten die Grizzlys ihre Fans erneut durch ein Wechselbad der Gefühle. Der Hoffnung, durch einen engagierten Auftakt geschürt, folgte zunächst blanker Ärger über eine fragwürdige Regelauslegung gegen die Hausherren und die schmeichelhafte Führung der Gäste (12.). Nehring hatte Wolfsburgs Bittner mit dem Kopf zuerst in die Bande gefahren, wurde daraufhin von Aubin angegangen und tauschte mit diesem schlagfertige Argumente aus. Dass außer Aubin niemand auf die Strafbank musste, konnte außer den Schiedsrichtern weder in der Halle noch im Fernsehkommentar jemand verstehen. 
Es folgte ein Mittelabschnitt, der den Wolfsburger Anhang für vieles, was in letzter Zeit (nicht) zu beobachten war, hätte entschädigen können. Angefangen mit Machaceks Premierentreffer zum 1:1 Ausgleich in Überzahl (28.), über Fausers schnell nachgelegtes Führungstor aus der Folgeminute bis hin zum durchweg überzeugenden Körperspiel der gesamten Mannschaft.
Doch so ein Spiel hat eben drei Drittel und im letzten zeigten die Grizzlys wieder ihr eher hässliches Gesicht. Ohne den letzten, erkennbaren Willen spielten die Gastgeber plötzlich wieder eher ihren Stiefel runter, anstatt die DEG weiterhin unter Druck zu setzten und mit vollem Einsatz um jeden Puck zu kämpfen. Bei eigener Überzahl kassierten die Hausherren dann auch prompt den Ausgleich durch Ebner (46.) und in Unterzahl wenig später das 2:3 durch Kammerer (49.). Die nun wieder etwas aus dem Winterschlaf geweckten Grizzlys versuchten in der Folgezeit den eigentlich selber verursachten Schaden zu reparieren - ohne Erfolg. Dumme Strafen, aber vor allem eine weitestgehend fragwürdige Einstellung und ein geradezu beängstigend unsicheres Auftreten im Powerplay kosteten am Ende alle Punkte, von denen prinzipiell kein einziger die Reise nach Düsseldorf hätte antreten müssen.
Dass Wolfsburg seine Niederlagenserie nun ausgerechnet beim ungeschlagenen Meister beenden wird, scheint indes äußerst unwahrscheinlich - zumindest nach den zuletzt gezeigten Leistungen.

0:1 K. Olimb (Adam - Jensen) 12.Min PP 5-4
1:1 Machacek (Rech - Aubin) 28.Min PP 5-4
2:1 Fauser (Rech - Likens) 30.Min
2:2 Ebner (Nehring - K. Olimb) 46.Min SH 4-5
2:3 Kammerer (Gardiner - Barta) 49.Min PP 5-4

Zum ausführlichen Spielbericht geht es HIER

Zur Bildergalerie geht es HIER

Neue Podcast-Folge von 3on3 Overtime ist online!

  • Geschrieben von Stephanie
  • Zugriffe: 53

Auch beim Nebenprojekt eines unserer Webteammitglieder geht es jetzt mit der Saison richtig los.
Auf der Seite von 3on3 Overtime ist die neueste Podcastfolge online. 
Dieses Mal mit den Eindrücken der ersten Spieltage und einem kleinen "Querblick" auf die Ereignisse bei Föli-Partnern und Nachwuchs. 
Viel Spaß beim Lauschen. 

Auch die Sonderausgabe mit Interviews zu Furchis Jubiläum sei Euch noch einmal ans Herz gelegt!
Mit viel Aufwand wurde hier ein schönes Dokument zu Ehren unseres Kapitäns geschaffen.

Nichts zu holen in Mannheim - Niederlagenserie ausgebaut

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 72
Es läuft nicht bei den Grizzlys. Nach den Ausfällen von Möchel, Höhenleitner, Button und Likens (Sperre) mussten die Gäste aus Wolfsburg kurzfristig auch auf Mike Sislo verzichten, der an einer Unterkörperverletzung laboriert. Sein Fehlen fiel allerdings nicht weiter auf, was Bände über die Verfassung des Neuzugangs spricht.
Die ersten vierzig Minuten der Partie gehörten dabei einzig und allein den Adlern, die bei 5 gegen 5 auf dem Eis durchgängig am Drücker waren. Wolfsburg verlegte sich auf solide Abwehrarbeit und sollte nach dem ersten Spielabschnitt, reichlich absurd, sogar mit einer Führung in die erste Pause gehen. Das zuletzt so erbärmliche Powerplay der Grizzlys hatte zweimal per Blueliner zugeschlagen und hatte somit die frühe Mannheimer Führung (3.) drehen können. Von insgesamt vier Wolfsburger Schüssen auf das Tor der Gastgeber saßen die Versuche von Fauser (9.) und Bergman (20.), so dass der Spielverlauf völlig auf den Kopf gestellt war.
Doch Mannheim kam noch entschlossener aus der Kabine, glich praktisch sofort (21.) durch Wolf aus und dreht nun seinerseits durch Treffer von Desjardins (27.) und Eisenschmied (37.) die Partie.                                                                  Erst im Schlussdrittel fand der Gast aus Wolfsburg offensiv wieder statt, konnte mangels Durchschlagskraft aber keinen weiteren Torerfolg verbuchen. Den Schlusspunkt zum 5:2 Endstand setzte mit Desjardins (52.) dann wieder ein Adler.
Während die verbliebenen Verteidiger auf Wolfsburger Seite mit teils herausragenden Leistungssteigerungen glänzten, blieb der offensive Impact der Grizzlys einmal mehr katastrophal. Kaum herausgespielte Einschussmöglichkeiten und einfach nur als jämmerlich zu bezeichnende 10 Schüsse auf das gegnerische Tor hinterlassen jede Menge Fragen.
 

1:0 Rendulic (Katic - Eisenschmied) 3.Min PP 5-4
1:1 Fauser (Bergman - Bittner) 9.Min PP 5-4
1:2 Bergman (Festerling - Bittner) 20.Min PP 5-4
2:2 Wolf (Desjardins - Katic) 21.Min
3:2 Desjardins (Wolf - Katic) 27.Min
4:2 Eisenschmied (Rendulic - Katic) 37.Min
5:2 Desjardins (Järvinen - Rendulic) 52.Min PP 5-4

Schwacher Auftritt bringt dritte Niederlage in Folge

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 152
Es war ein klassisches Wochentags-Spiel: Wenig Zuschauer, wenig Spielfluss auf beiden Seiten und irgendwie fehlte gegen den Gast aus Straubing das letzte bisschen Durchschlagskraft bei den Grizzlys.
Selbst in einer fünfminütigen Überzahlsituation, die sogar volle zwei Minuten in 5 gegen 3 gespielt wurde, konnten die Hausherren kaum nennenswerte Großchancen herausspielen. Das Fehlen der beiden Top-Verteidiger machte sich also bereits schmerzhaft bemerkbar. So endete das erste Drittel torlos und schon jetzt wurde wohl vielen Zuschauern klar: Das wird heute kein wirkliches Eishockeyvergnügen. Sie sollten sich nicht getäuscht sehen, denn Tore gab es zunächst nur von den äußerst kontrolliert auftretenden Gästen aus Bayern zu bewundern. Kapitän Schönberger versenkte zur Mitte der Begegnung einen Abpraller mit voller Wucht in den Maschen (30.), dann zeigten die Tigers, wie man eine Überzahl effektiv nutzt. Loibl bekam im zweiten Anlauf das entscheidende Anspiel am langen Pfosten (34.) und schob geradezu gemütlich zum 0:2 ein.
Wolfsburg mühte sich im Schlussabschnitt noch einmal nach Leibeskräften, doch mehr als der Anschlusstreffer durch Dominik Bittner (46.) sollte nicht dabei herauskommen. Connollys Schuss ins leere Tor machte dann sechs Sekunden vor dem Ende alles klar. Obwohl - irgendwie wirkte es schon lange vorher so, als ob die Grizzlys auch in weiteren sechzig Minuten keinen weiteren Treffer erzielen könnten. Von den 41 abgegebenen Schüssen auf das von Sebastian Vogl hervorragend gehütete Tor der Gäste, hatten nur wenige die Qualität, um diesen ernsthaft in Gefahr zu bringen. Die leicht umgestellten Reihen Nr. 2 und 3 enttäuschten zudem erneut auf ganzer Linie. Es kriselt in Wolfsburg, nicht nur wegen der vier Ausfälle.


0:1 Schönberger (Schopper - Ziegler) 30.Min
0:2 Loibl (Ziegler - Connolly) 34.Min PP 5-4
1:2 Bittner (Aubin - Rech) 46.Min
1:3 Connolly (Schönberger) 60.Min ENG

Zum Spielbericht geht es HIER

Zur Bildergalerie geht es HIER

Grizzlys verschenken Punkte nach Augsburg

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 211
Zunächst hatten die über 3000 anwesenden Zuschauer noch einmal den Jubilar Furchner mit einer großen, arenafüllenden Choreographie geehrt, dann versuchte sein Team ihm im zweiten Anlauf doch noch einen Sieg zu schenken. Es blieb beim Versuch.
Bereits in der 4. Minute fälschte Schmölz zur frühen Gästeführung unhaltbar ab und spielte den auf Konter lauernden Panthern damit extrem in die Karten. Dass Wolfsburg eine Minute später durch Festerling, ebenfalls per Abfälscher, ausgleichen konnte, gehörte dann zu den wenigen erfreulichen Ereignissen aus Sicht der Hausherren. Zwar kamen die Grizzlys nun deutlich besser ins Spiel, den nächsten Treffer (14.) markierten trotzdem die Gäste aus der Fuggerstadt. Zuvor war der Puck äußerst unglücklich über Wurms Kelle gehüpft und beim nun völlig freistehenden Adressaten Stieler gelandet, der eiskalt zum 1:2 vollstreckte.
War im ersten Abschnitt noch viel Pech im Spiel gewesen, sorgten die Grizzlys im Mitteldrittel selber dafür, dass ihre Chancen auf Punkte schwanden. Innerhalb von 16 Sekunden (!) wanderten gleich drei Wolfsburger Spieler auf die Strafbank bzw. für Jeff Likens war die Partie, nach einem völlig inakzeptablen Check von hinten, gleich ganz beendet. Augsburg bestrafte diese Riesendummheit mit dem 1:3 durch Sezemsky (29.), während Button gut eine Minute vor der Sirene (39.) noch auf 2:3 verkürzen konnte.
Im Schlussabschnitt gelang den Grizzlys nicht mehr viel in Sachen Offensive, zumal sie ab der 51.Minute mit Ryan Button auch noch ihren zweiten Top2-Verteidiger verloren. Augsburgs Hafenrichter hatte den von der Bank kommenden Wolfsburger kurzerhand über den Haufen gefahren und ihm dabei mit der Schulter eine stark blutende Gesichtsverletzung zugefügt. Statt der fälligen Spieldauerstrafe wegen rücksichtsloser Gefährdung durch Behinderung (Regel 149 X.) gab es...NICHTS.
Abgesehen von Fausers Schuss ans Gestänge (50.) kamen die Gäste kaum noch wirklich in Gefahr die Punkte in Wolfsburg zu lassen: Zu hamlos, teilweise auch einfach ungeordnet wirkten die Grizzlys in ihren Aktionen.
Nach Abpfiff gab es trotzdem noch etwas Schönes mit auf den Nach-Hause-Weg: Auf dem Großbildschirm der Arena gratulierten reihenweise Weggefährten Furchners aus seiner Zeit bei den Grizzlys und gaben zum Teil noch kleine, amüsante Anekdoten zum Besten. Schade, dass der sportliche Rahmen nicht ganz zum Anlass passte... 

0:1 Schmölz (Valentine - Payerl) 4.Min
1:1 Festerling (Furchner - Jones) 5.Min
1:2 Stieler (Payerl - Valentine) 14.Min
1:3 Sezemsky (Stieler - Lamb) 29.Min PP 4-3
2:3 Button (Festerling - Fauser) 39.Min

Zum ausführlichen Spielbericht geht es HIER

Zur Bildergalerie geht es HIER

Furchi macht die 1000 voll - Grizzlys verlieren unglücklich

  • Geschrieben von Martin
  • Zugriffe: 140
Am Ende hatten sich die Gäste aus Wolfsburg in Köln nicht viel vorzuwerfen. Lediglich das Kombinationsspiel aus dem eigenen Drittel hatte in ein oder zwei Phasen der Partie nicht die erforderliche Qualität gezeigt, was in den letzten Minuten des Mittelabschnitts zum spielentscheidenden Faktor werden sollte. Zunächst einmal standen aber die Feierlichkeiten um Wolfsburgs Kapitän Sebastian Furchner im Mittelpunkt, der bei seinem einzigen anderen DEL-Verein sein 1000.Spiel in Deutschlands Top-Liga feiern durfte.
Dazu waren andere Eishockey-Größen wie sein erster DEL-Trainer Hans Zach und 1000er-Club Kollegen Mirko Lüdemann und Patrick Köppchen zugegen, die den Jubilar unter dem Applaus der 11700 Zuschauer gebührend ehrten. Seine Mannschaftskameraden hatten bereits beim Einspielen, allesamt mit der Nummer 17 auf einem Jubiläumstrikot ausgestattet, dem besonderen Anlass Tribut gezollt.
Das Spiel selber gestaltete sich für den Gast aus der Volkswagenstadt eher unerfreulich. Im ausgeglichenen ersten Drittel trafen nur die Haie (13.), bei denen Uvira bei seinem Sturmlauf aus dem eigenen Drittel lediglich eine Anspielstation brauchte, um die gesamte Grizzlymannschaft inklusive Chet Pickard zu umkurven.
Im Mittelabschnitt kamen die Gäste immer besser ins Spiel und folglich verdient durch Nick Latta (25.) zum Ausgleich. Furchners Assist bedeutete dabei gleichzeitig seinen ersten Punkt in der laufenden Saison.
Kurz vor Ende des Drittels (38.) kamen die Haie in ihrer ersten echten Druckphase durch Oblingers Verlegenheitsschuss zur erneuten Führung. Nur 17 Sekunden später lag der Puck schon wieder im Wolfsburger Gehäuse: Jeff Likens hatte einen Abpraller unglücklich über die Linie des eigenen Tores befördert, Uvira bekam das Tor gutgeschrieben. Das Spiel war innerhalb kürzester Zeit praktisch auf den Kopf gestellt.
Pat Cortina reagierte im Schlussabschnitt auf den teils mangelhaften Spielfluss der 2. und 3. Reihe und tauschte Furchner und Sislo - mit wenig Erfolg. Wolfsburg mühte sich zwar sichtbar, doch der Schwung der beiden letzten Tore trug die Haie durch den Rest der Begegnung. Der gute Forecheck der Gastgeber zerstörte dabei immer wieder den Spielaufbau der Grizzlys, die erst in den letzten Minuten und ohne Torhüter wieder richtig Gefahr ausstrahlten. Buttons Anschlusstreffer (58.) ließ die Hoffnung auf Punkte noch einmal für kurze Zeit wieder aufflackern, doch das Spiel der Grizzlys blieb zu fahrig. Mit seinem dritten Treffer (60.), diesmal ins leere Tor, machte Uvira schließlich alles klar und sicherte den Haien somit den ersten Heimsieg (und Dreier) der Saison. 
  

1:0 Uvira (Hanowski - Gnyp) 13.Min
1:1 Latta (Furchner - Bergman) 25.Min
2:1 Oblinger (Sill - Köhler) 38.Min
3:1 Uvira (Hanowski - Kindl) 38.Min
3:2 Button (Aubin - Rech) 59.Min EA
4:2 Uvira (Pfohl) 60.Min ENG