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Ungefährdeter 3:2 Sieg gegen Krefeld

  • Geschrieben von Martin
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Es bleibt dabei: Im Tabellenkeller sind die Grizzlys Chef. Auch gegen den KEV blieb das Team von Pat Cortina seiner bisherigen Marschroute treu und hatte die Gäste aus der Seidenstadt meist gut im Griff.
Nach einem aus Wolfsburger Sicht beeindruckenden Auftaktdrittel schlief die Partie allerdings zusehends ein. Die Grizzlys hatten durch Tore von Busch (10.), Lessio (12.) und Pfohl (18.) früh den Grundstein für einen lange Zeit ungefährdeten Sieg gelegt und lediglich bei Schymainskis 3:1 eine Unaufmerksamkeit mit einem Gegentreffer (20.) bezahlen müssen. Im Mittelabschnitt durften die Gäste dann etwas mehr mitspielen. Dank eines glänzend aufgelegten Felix Brückmann zwischen den Pfosten blieben die Versuche der Pinguine aber allesamt erfolglos. Kurz vor der Sirene hätte Machacek dann allein vor Rynnäs alles klar machen können, scheiterte aber am ansonsten weniger überzeugenden Krefelder Schlussmann. Im Schlussabschnitt kam Wolfsburg zwar wieder besser in Fahrt, ließ aber die Durchschlagskraft aus dem ersten Drittel weiter vermissen. Krefelds Schlussoffensive brachte dann doch noch den späten Anschlusstreffer durch Besse (60.), wirklich um die drei Punkte zittern mussten die Grizzlys aber zu keinem Zeitpunkt. Nach dem erfolgreichen Absolvieren der beiden Pflichtaufgaben gegen IEC und KEV stehen für den Wolfsburger Aufwärtstrend am kommenden Wochenende nun echte Bewährungsproben auf dem Programm. Zunächst sind die Grizzlys beim Überraschungsteam aus Straubing zu Gast, dann schauen die Eisbären in der Eisarena vorbei und werden vor hunderten mitgereister Fans auf Wiedergutmachung für die kuriose Niederlage in Berlin drängen. Sollte der EHC diese beiden Partien mit mehr als ein oder zwei Punkten verlassen, kann man tatsächlich von einer Wende im Wolfsburger Saisonverlauf sprechen.


1:0 Busch (Latta - Möchel) 10.Min
2:0 Lessio (Festerling - Johansson) 12.Min
3:0 Pfohl (Johansson - Bittner) 18.Min
3:1 Schymainski (Hodgman - Trivellato) 20.Min
3:2 Besse (Welsh - Schymainski) 60.Min EA

Bilder vom Spiel gibt es HIER

Souveräner Sieg in Iserlohn - Machacek trifft dreifach

  • Geschrieben von Martin
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Die Grizzlys legen am Seilersee ein fast perfektes Auswärtsspiel hin. Gleich zu Beginn fingen die Gastgeber sich die erste kalte Dusche: Wolfsburgs Treffer zum 0:1 fiel nach gerade einmal sieben Sekunden. Olimb hatte die Scheibe zunächst hinter dem Gästegehäuse erkämpft, seinen Pass in den Slot verwertete Machacek eiskalt zur frühen Führung. Das erste Drittel sollte dabei das letzte bleiben, in dem die Roosters so etwas wie eine Chance auf Punkte zu haben schienen. Am Ende des ausgeglichenen Abschnitts jubelten trotzdem wieder die Grizzlys. Einen Iserlohner Fehlpass zurück ins eigene Drittel hatte Rückkehrer Pfohl dankbar aufgenommen und an Torjäger Rech weitergereicht. Der schloss mit einem satten Schuss ins untere Eck (19.) ab und sicherte den Gäste somit die 0:2 Führung zur ersten Pause.
Was dann folgte war aus Roosters Sicht ein alles andere als erbaulicher Spielverlauf. Die Gastgeber generierten in den nächsten 40 Minuten kaum noch Torgefahr und fingen sich nach individuellen Fehlern immer wieder Konter der Gäste, die sich in ihrer Chancenauswertung obendrein gnadenlos effizient zeigten. Dem 0:3 in Überzahl durch Johansson (33.) ließen die Grizzlys zu allem Überfluss auch noch einen Shorthander durch Machacek folgen (39.), der die vorzeitige Entscheidung in dieser einseitigen Partie bringen sollte. Dies bedeutete gleichzeitig das vorzeitige Ende des Arbeitstags von Goalie Peters, der für den Rest der Begegnung durch Backup Jenike ersetzt wurde.
Selbst, als O'Connor zum Auftakt des Schlussabschnitts zum 1:4 verkürzen konnte (42.), wollte sich in dieser Partie keine Spannung mehr einstellen. Zu überlegen hielt Wolfsburg die Gäste unter Kontrolle, zu harmlos blieb alles, was die Roosters jenseits ihres Drittels probierten. Die wenigen Schüsse auf sein Tor wehrte Felix Brückmann sicher ab, den Rest erledigte seine erneut um Bergman und Wurm dezimierte Verteidigung.
Bemerkenswert aus Wolfsburger Sicht: Mit drei neu zusammengestellten Reihen (ohne Fauser, Furchner und Aubin) und vier U23 Spielern im Aufgebot gelang ein mannschaftlich absolut geschlossener, teils sogar harmonisch wirkender Auftritt. Wäre der Gegner nicht so erschreckend schwach gewesen, würden die Hoffnungen auf die endgültige Wende in dieser Saison wohl ungebremst in den Himmel wachsen. Da die Grizzlys gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller bisher immer geliefert haben, wird wohl erst die Zeit nach dem Krefeldspiel über eine Trendwende Auskunft geben können.
Der Abend am Seilersee stimmte nach dem Sieg gegen die Eisbären zumindest sehr positiv. Vor allem die aktuelle Leistungsexplosion einiger Akteure, allen voran Machacek und Johansson, macht nun äußerst neugierig auf die kommenden Spiele der Grizzlys!
 

0:1 Machacek (Olimb - Nijenhuis) 2.Min
0:2 Rech (Pfohl) 19.Min
0:3 Johansson (Casto - Pfohl) 32.Min PP 5-4
0:4 Machacek (Olimb - Jones) 39.Min SH 4-5
1:4 O'Connor (Halmo - Raymond) 42.Min PP 5-4
1:5 Machacek (Olimb) 57.Min

Die neue Mammut-Ausgabe ist da!

  • Geschrieben von Martin
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Mit reichlich Verspätung, dafür prall gefüllt mit dem Rückblick auf die Geschehnisse der letzten Wochen, ist nun die fünfte Episode von 3on3 Overtime erschienen. Natürlich schauen wir auch wieder ein wenig in die Zukunft, aber dieses Mal eher im Bezug auf die Zukunft der Grizzlys und weniger auf die nächsten Gegner. Dabei nehmen wir neben unserem Trainer auch Teile des Kaders unter die Lupe, wobei wir die Einzelbewertung aller Spieler erst in der nächsten Folge wieder intensivieren. Schließlich kommt mit der Wiedereinführung des Auf-und Abstiegs eine extrem wichtige Spielzeit auf uns zu und Vertragsverlängerungen stehen zur Jahreswende (mehr oder weniger) ins Haus.

Gerade, weil die neueste Episode so lang ist, wollen wir Euch auf die Möglichkeiten des Abspielens per App (Podcatcher) auf Euren Handys hinweisen. So werdet ihr automatisch auf neue Folgen hingewiesen und könnt Euch häppchenweise die Inhalte bei allen möglichen Gelegenheiten (Arzt, Schule, Bus, Auto etc.) - also unterwegs reinziehen.

Zur neuesten Episode geht es HIER

Zwei Punkte trotz Verletzungsflut!

  • Geschrieben von Martin
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Mit einem enorm effizienten Auftritt gelingt den Grizzlys in Berlin der Sieg nach Penaltyschießen. Nach dem ersten Drittel hatte Wade Bergman seinen Comebackversuch beenden müssen und sich zurück ins Lazarett begeben. Da sich dort mit Wurm und Bittner bereits zwei weitere Defensivkünstler befanden, musste Christoph Höhenleitner einmal mehr in der Abwehr ran. So gestaltete sich die Partie aus Grizzlysicht dann auch eindeutig nach dem Motto:"Vorne hui, hinten pfui". Die frühe Führung durch Festerling (7.) beantworteten die Gastgeber dann auch umgehend in einem Stil, der sich durch die gesamte Begegnung ziehen sollte: Wolfsburg verzettelte sich immer wieder in Zweikämpfen hinter und neben dem eigenen Tor und übersah dabei den freistehenden Gegenspieler an der blauen Linie oder im Slot. Erst Hördler (8.), dann Noebels (15.) machten die verdiente Führung für die überlegenen Eisbären klar. Doch Wolfsburg blieb offensiv kalt wie eine Hundeschnauze - Johanssons Treffer (17.) in den Winkel entstand aus einer der wenigen Möglichkeiten der Gäste. Noch vor der ersten Sirene (20.) gelang Ferraro wiederum das 3:2 in einem wild hin und her wogenden Spiel.
Zu Beginn des Mittelabschnitts hatten die Grizzlys ihre beste Phase und nutzten diese, um mit einem Doppelschlag (26./27.) von Nick Jones das Spiel zu drehen. Der nicht gerade als Offensivmonster bekannte Wolfsburger Verteidiger fälschte erst ab, dann arbeitete er den Puck in Überzahl über die Linie. Im Anschluss an seinen zweiten Treffer wurde er zudem von Berlins Müller in den Schwitzkasten genommen, musste aber ebenso wie dieser wegen übertriebener Härte vom Eis. Nicht die erste und auch nicht die letzte seltsame Entscheidung der Referees, die in ihrer Regelauslegung den Hausherren in Sachen Halten und Haken reichlich Spielraum einräumten.
Berlin antwortete mit einem fulminanten Sturmlauf auf die erneute Wolfsburger Führung, dominierte nun bis weit ins letzte Drittel hinein deutlich das Geschehen und profitierte auch weiter von der teilweise überfordert wirkenden Defensivabteilung der Grizzlys. Noebels (28.) und Lapierre (33.) drehten das Spiel noch vor der zweiten Pause und schickten die Grizzlys, allen voran Ex-Eisbär Adam und Jeff Likens, ein ums andere Mal in den Schleudergang. Mit viel Glück und einem überragend aufgelegten Pickard im Tor fingen sich die Gäste trotzdem bis zum Schlusspfiff keine weiteren Gegentore, verloren aber mit Sebastian Furchner einen weiteren Akteur an die Krankenstation. Aber es folgte auch noch Erfreuliches: Wolfsburg fand in den letzten 10 Minuten wieder deutlich besser ins Spiel. Gerrit Fauser machte mit seinem Treffer aus der 51.Minute dann tatsächlich die Verlängerung und somit den ersten Punkt klar. Diese blieb ohne Tore und so musste das Penaltyschießen entscheiden. Passend zum Spektakel der gesamten Begegnung hatten zunächst je zwei Schützen auf jeder Seite vergeben, ehe Noebels den Puck für die Gastgeber zum ersten Mal versenken konnte. Doch der Treffer fand unter lautstarken Unmutsbekundungen der Gästefans nachträglich keine Anerkennung. Wolfsburgs Goalie hatte direkt nach dem Tor energisch protestiert und eine Puckberührung seinerseits noch vor dem Schuss angezeigt. Die Videobilder gaben ihm recht. Festerling nutzte daraufhin den letzten Penalty humorlos zum Gewinn der Partie und sicherte seinen Farben damit den wichtigen zweiten Punkt.
Nun gilt es für Wolfsburg dringend am Abwehrverhalten zu arbeiten und die Daumen für eine zeitnahe Rückkehr des einen oder anderen Verteidigers zu drücken. Zudem steht weiterhin die Rückkehr von Torjäger Brent Aubin und eine erste Diagnose für Kapitän Furchner aus. Am kommenden Wochenende geht es dann mit Iserlohn und Krefeld gegen Gegner, die aktuell auf Augenhöhe mit den Grizzlys sind. Vielleicht endlich die Gelegenheit, einen echten Aufwärtstrend zu erzeugen!    


0:1 Festerling (Casto - Button) 7.Min PP 5-4
1:1 Hördler (Sheppard - Noebels) 8.Min
2:1 Noebels (McKiernan) 15.Min
2:2 Johansson (Lessio - Fersterling) 17.Min
3:2 Ferraro (Ortega) 20.Min
3:3 Jones  (Furchner - Fauser) 26.Min
3:4 Jones (Rech - Likens) 27.Min PP 5-4
4:4 Noebels (Sheppard - Kettemer) 28.Min
5:4 Lapierre (Reichel - Wissmann) 33.Min
5:5 Fauser (Rech - Pfohl) 51.Min
5:6 Festerling PEN

Grizzlys unterliegen Mannheim mit 1:3

  • Geschrieben von Martin
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Fabio Pfohls Rückkehr im Trikot der Grizzlys sollte leider nicht von Erfolg gekrönt sein. Die Vorzeichen standen angesichts der Leistungen, die beide Kontrahenten zuletzt gezeigt hatten, zwar ohnehin eher schlecht, doch am Ende musste man doch enttäuscht sein. Am Kampf lag es zunächst nicht, dass Wolfsburg nach 20 Minuten schon mit zwei Toren hinten lag. Vor allem die Chancenverwertung der durchaus gefällig aufspielenden Hausherren sollte ihnen im Verlaufe des ersten Drittels schon früh das Genick brechen. Während Wolfsburg im Abschluss ein ums andere Mal mehr an sich selbst als am Gegner scheiterte, nutzten die Gäste aus der Quadratestadt eiskalt die Fehler der Grizzlys aus. Sowohl das 0:1 durch Järvinen (10.), als auch das 0:2 durch Akdag (1 Sekunde vor der Sirene!) resultierten aus gravierenden individuellen Fehlern der Gastgeber. 
Im Mittelabschnitt blieb es ebenfalls ein munteres Spiel, in dem sich nun beide Teams im Auslassen größter Torchancen überboten. Lediglich einmal gelang es einer Mannschaft den Puck über die Linie zu bringen - und das war erneut Mannheim (35.). Im Powerplay hat Rendulic auf 0:3 erhöhen können, den Gastgebern schwand fortan zusehends der Mut.
Lediglich Lucas Lessio strahlte über die gesamten 60 Minuten die Energie und den Willen aus, das Spiel noch zu drehen und versuchte sichtbar alles, um irgendwie auf das Scoreboard zu kommen. Doch Wolfsburgs Ausnahmekönner konnte dieses Mal nicht wie zuletzt gegen Düsseldorf oder Bremerhaven den Karren aus dem Dreck ziehen, vergab in der 51.Minute sogar einen an ihm verursachten Penalty. Trotzdem bot der im Schlussabschnitt an der Seite von Olimb und Rech eingesetzte Kanadier wieder reichlich Eishockey-Schmankerl zum Zungeschnalzen, spielte dabei in einigen Situationen das gesamte Mannheimer Team schwindelig. Doch Wolfsburg wirkte im Schlussabschnitt zu keinem Moment wie ein Team, das noch an die Wende in diesem Spiel glaubte, agierte genauso statisch und mutlos wie der Auftritt ihres Trainerstabs. Keine Auszeit, kein Torhüter vom Eis bei eigener Überzahl fünf Minuten vor Schluss - es wirkte, als habe man sich frühzeitig ergeben. Machaceks Treffer zum 1:3 sorgte in der Schlussminute für entsprechend wenig Euphorie, auch wenn nun der bis dahin hervorragend haltende Pickard doch noch den Weg zur Bank antreten durfte. Wolfsburg unterlag letztlich verdient den insgesamt kompakter agierenden Gästen, die dank ihrer individuellen Qualität keine spielerische Glanzleistung vollbringen mussten.
Ärgerlich: Nach einem ungeahndeten Bandencheck musste Wolfsburgs Nationalspieler Dominik Bittner nach dem ersten Drittel in der Kabine bleiben. Da mit Wade Bergman und Armin Wurm bereits zwei Defensivkünstler ausgefallen waren, half Grizzly-Urgestein Christoph Höhenleitner schließlich in der Verteidigung aus. Bis Sonntag hofft man nun auf die Rückkehr von Bittner und Bergman.  

0:1 Järvinen (Hungerecker - Goc) 10.Min
0:2 Akdag (Goc) 20.Min
0:3 Rendulic (Katic - Desjardins) 35.Min PP 5-4
1:3 Machacek (Festerling - Button) 60.Min

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Lass das mal den Lessio machen!

  • Geschrieben von Martin
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Mit viel Glück und der überragenden Klasse eines Lucas Lessio entführen die Grizzlys zwei Punkte von der Küste. Während die Pinguins über die gesamte Dauer der Partie das tonangebende Team stellten, profitierte Wolfsburg von den wenigen Fehlern der Gastgeber und konnte erneute auf die Offensivkünste ihres neuen Topstürmers setzen. Nachdem die Grizzlys das erste Drittel mit mehr als nur einem Hauch Dusel schadlos überstanden hatten, klingelte es zum Auftakt des Mittelabschnitts dann doch hinter dem insgesamt blendend aufgelegten Pickard. Die mehr als verdiente Führung durch Cory Quirk (21.) hielt allerdings keine drei Minuten, dann zog Wolfsburgs Lessio unwiderstehlich in den hohen Slot und vollstrecke mit der Rückhand zum überraschenden Ausgleich für seine Farben. 
Zum Ende des 2.Drittels gelang es den Gästen dann endlich einmal mehr Druck auf das Gehäuse des REV auszuüben, was 13 Sekunden vor der Sirene prompt zum 1:2 durch Ryan Button führte. Das Tor gehörte dabei dank einer heftigen Energieleistung zu großen Teilen Gerrit Fauser, der sich weiterhin in absolut vorbildlicher Form präsentierte! Wer jetzt schon auf dem Weg zum Bierstand war, verpasste die Szene des Abends: Direkt nach dem Anspiel am Mittelkreis landete der Puck wieder hinter dem Tor der Gastgeber, wo sich Goalie Pöpperle um selbigen kümmern wollte. Doch der sonst so zuverlässige Torhüter der Pinguins verlor das Gleichgewicht und landete spektakulär auf den Allerwertesten. Festerling nahm das Spielgerät dankend an sich und der nachgerückte Nick Jones vollstreckte eine Sekunde vor der Pause zum 1:3.
Die Gastgeber schüttelten sich kurz und griffen im Schlussabschnitt noch einmal mit allem, was sie zu bieten hatten, an.
Und tatsächlich: Wolfsburg schien das Bremerhavener Geschenk nicht mit nach Hause nehmen zu können, schwächte sich immer wieder durch teils saudumme Strafen. Zwar blieb das Unterzahlspiel der Grizzlys eine echte Bank, doch letztlich nutzten Hooton (52.) und Moore (56.) in der zweiten Hälfte des Drittels ihre Möglichkeiten zum verdienten Ausgleich für die Pinguins. Dann hieß es "3on3 Overtime" und gut, wenn man einen Lucas Lessio hat. Im vollen Lauf vernaschte selbiger erst zwei Gegenspieler, zog ums Tor zum Bauerntrick...und Johansson drückte den Abpraller zum 3:4 Endstand über die Linie (62.). 
Spielerisch alles andere als überzeugend nehmen die Grizzlys aus diesem wichtigen Wochenende nun doch noch zwei wertvolle Punkte mit in die Vorweihnachtszeit. Ohne den zuletzt etwas schwächelnden Torjäger Aubin (Schulter- und Handverletzung) ruhen die Hoffnungen nun mehr den je auf der neuen Topreihe.    

1:0 Quirk (Sykora) 21.Min
1:1 Lessio (Furchner - Johansson) 24.Min
1:2 Button (Höhenleitner - Fauser) 40.Min
1:3 Jones (Festerling) 40.Min
2:3 Hooton (Zengerle - Friesen) 52.Min
3:3 Moore (Zengerle - Friesen) 56.Min
3:4 Johansson (Lessio) 62.Min

Hockey zum Weglaufen - Wolfsburg unterliegt mit 1:2

  • Geschrieben von Martin
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Es scheint an der Zeit zu sein, das (überflüssige) Experiment Pat Cortina in Wolfsburg zu beenden. Auch zum Auftakt dieses richtungsweisenden Wochenendes zeigte das Team kaum Ansätze zu einem koordinierten Offensivspiel, ließ es erneut an Tempo und streckenweise sogar an Aggressivität mangeln. In dieser wenig ansehnlichen Partie gingen zunächst die Gäste aus Köln durch Dumonts Abstauber (13.) in Führung, nachdem Wolfsburg wieder einmal zu umständlich im eigenen Drittel agiert hatte. Da aber auch die Haie spielerisch keine Bäume ausrissen (geradezu erbärmliches Powerplay!), gelang den Gastgebern noch vor der Pause der Ausgleich durch Alexander Johansson (19.), der nach Lessios energischer Vorarbeit ebenfalls einen Nachschuss in den Maschen platzieren konnte. Im zerfahrenen Mitteldrittel hatten die Grizzlys dann durch Lessio (Pfosten) und Rech (allein vor Weitzmann - am Tor vorbei) die größeren Chancen. Doch meistens neutralisierten sich die Teams, wobei Wolfsburg immer wieder gefährliche Ratlosigkeit im Aufbauspiel offenbarte. Ohne weitere Tore ging es in den Schlussabschnitt, den die Gäste durch einen Torhüterfehler für sich entscheiden konnten. Matsumotos Treffer (49.) blieb unbeantwortet, wobei Wolfsburg bis zum Schlusspfiff erschreckend schwächlich und ideenlos wirkte.
Bezeichnend für die Vorstellungen dieser bisher enttäuschenden Saison: Neben Neuzugang Lessio wusste im Sturm zum wiederholten Male nur Gerrit Fauser vollends zu überzeugen. Die restlichen Akteure boten zum Teil Licht und Schatten, während die Anzahl der einfach nur schlapp und blass auftretenden Angreifer immer mehr statt weniger zu werden scheint.
Betrachtet man die (kaum vorhandene) Entwicklung des offensiven Zusammenspiels der einzelnen Angriffsreihen und den immer wieder nur als extrem öde und langweilig zu bezeichnenden Auftritt der Grizzlys, dann wird es Zeit endlich die Reißleine in Sachen Verantwortliche zu ziehen. Ein Lessio hatte bisher jedenfalls seine besten Momente, wenn er sich nicht an die zweifelhaften Vorgaben unseres destruktiven Systems hielt...

0:1 Dumont (Oblinger - Sill) 13.Min
1:1 Johansson (Lessio - Furchner) 19.Min
1:2 Matsumoto (Ma. Müller - F. Tiffels) 49.Min

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Grizzlys unterliegen in Ingolstadt

  • Geschrieben von Martin
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Begleitet von den rund 300 Fans des diesjährigen Sonderzugs gelang den Grizzlys leider nicht der perfekte Auftakt nach der Deutschland-Cup Pause. Dabei gehörte der Auftakt der Partie noch den Gästen aus Wolfsburg, die bereits in der 6.Minute durch Garrett Festerling in Führung gehen konnten. Doch der Schwung aus dem Freitagsspiel schien von Minute zu Minute zu verfliegen: Ingolstadt fand immer besser in die Begegnung, profitierte allerdings auch von der einseitigen Regelanwendung der Referees bzw. einigen unglücklichen Entscheidungen. Wenig glücklich aus Sicht der Grizzlys dann auch der Ausgleich durch Elsner (11.), dessen Querpass vom blockenden Dominik Bittner ins eigene Tor abgefälscht wurde. Von da an kippte die Partie zugunsten der nun überlegen agierenden Panther. Die schön herausgespielte Führung durch Edwards (16.) konnte die stark aufspielende Reihe um Gerrit Fauser zwar noch einmal kontern (24.), doch dann trafen nur noch die Gastgeber. Erneut Elsner (28.), dann Wohlgemuth (34.) und Smith (43.) sorgten mit ihren Treffern für die Vorentscheidung und profitierten letztlich von ungewohnten Defensivschwächen des Wolfsburger Teams. Immer wieder hatten sich die Grizzlys aus den Positionen spielen lassen und den Gästen unbedrängte Einschussmöglichkeiten offeriert. Die wenigen eigenen, dafür meist hochkarätigen, Möglichkeiten ließ der EHC zum Leidwesen seiner zahlreich mitgereisten Fans in der Folgezeit allesamt ungenutzt. Lediglich Toto Rech schenkte dem eigenen Anhang noch einmal Grund zum Jubeln, als er im Powerplay gedankenschnell vollstrecken konnte (46.). Den Schlusspunkt setzte allerdings wieder der ERC, der mit Koistonens 6:3 ebenfalls ein Überzahlspiel nutzen konnte (50.).
Mannschaft und Fans der Grizzlys ließen sich die Laune aber nicht zu sehr verderben und machten sich im Nachgang auf die gemeinsame Rückfahrt im Sonderzug.    

0:1 Festerling (Fauser) 6.Min
1:1 Elsner (Simpson - Koistinen) 11.Min
2:1 Edwards (Sullivan - Collins) 16.Min
2:2 Fauser (Festerling - Machacek) 24.Min
3:2 Elsner (Bailey - Simpson) 28.Min
4:2 Wohlgemuth (Elsner - Edwards) 34.Min
5:2 Smith 43.Min
5:3 Rech (Aubin - Bergman) 46.Min PP 5-4
6:3 Koistinen (Höfflin) 50.Min PP 5-4

Lessio-Hattrick bringt Wolfsburg den Sieg!

  • Geschrieben von Martin
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Neu-Grizzly Lucas Lessio rockt nicht nur am Pokertisch! Auch auf dem Eis gelang dem kanadischen Stürmer gegen den Gast aus Düsseldorf ein Einstand nach Maß, den er schließlich mit einem Hattrick zu krönen wusste.
Zu Beginn taten sich die energisch auftretenden Grizzlys allerdings etwas schwer und mussten im Auftaktdrittel gleich vier Strafzeiten in Reihe abarbeiten. Doch das Penalty-Killing der Hausherren hielt dem statistisch besten Powerplay der Liga souverän stand und verhinderte, zusammen mit einem gut aufgelegten Felix Brückmann, bis zur ersten Pausensirene jeden Torerfolg der DEG.
Auch im Mittelabschnitt galt es zunächst eine Unterzahl zu überstehen, doch dann fand Wolfsburg auch offensiv immer besser in die Begegnung. Besonders die Reihe um Neuzugang Lessio mischte die gegnerischen Reihen immer wieder sehenswert auf, wobei das Zusammenspiel zwischen Johansson und letzterem auch zum ersten Treffer der Partie (34.) führen sollte. Aus zentraler Position hatte Lessio das erste Mal zugeschlagen, legte im Schlussabschnitt aber prompt per Alleingang (46.) sehenswert nach - wieder auf Zuspiel durch Johansson. Doch Düsseldorf nutzte die aufkommende Euphorie auf Wolfsburger Seite, um seinerseits durch Urborm (50.) auf das Scoreboard zu kommen. Es sollte nur ein Nebengeräusch in der Gala des wie entfesselt aufspielenden Lessio bleiben. Knapp sieben Minuten später war der Wolfsburger Stürmer wieder einmal seinen Bewachern entkommen und nur per Foul am Einschuss zu hindern gewesen. Den fälligen Penalty versenkte der Gefoulte eiskalt selber und sorgte damit für die Vorentscheidung. Als die DEG schließlich alles auf eine Karte setzte und den Goalie vom Eis nahm, sorgte der ebenfalls bärenstark agierende Gerrit Fauser mit dem Schuss ins leere Tor (58.) für den 4:1 Endstand.
Mannschaft und Fans feierten den starken Auftritt inklusive drei Punkten ungewohnt euphorisch und ließen das Team und natürlich speziell den Matchwinner ausgiebig hochleben.
Insgesamt betrachtet war der Abend seit langer Zeit einmal wieder ein Riesenspaß und machte Lust auf mehr!

1:0 Lessio (Johansson) 34.Min
2:0 Lessio (Johansson - Brückmann) 46.Min
2:1 Urbom (Jensen - Barta) 50.Min
3:1 Lessio PEN 57.Min
4:1 Fauser (Festerling) 58.Min ENG

Der Spielbericht entfällt aus familiären Gründen.

Bilder vom Spiel gibt es HIER

Zwei Punkte als später Lohn in Augsburg

  • Geschrieben von Martin
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Mit einem extrem hart erkämpften Arbeitssieg verabschieden sich die Grizzlys in die diesjährige Deutschlandcup-Pause.
Lange Zeit hatte es so ausgesehen, als ob die Gäste aus Wolfsburg einfach keinen Weg am glänzend aufgelegten Roy vorbei finden würden. Nachdem sich die Panther im Auftaktdrittel zunächst leichte Vorteile erspielen konnten, hatten ab da die Grizzlys die eindeutig besseren Torgelegenheit zu vermelden. Doch stets war der überragende Torhüter des AEV im Weg, oder die Wolfsburger Schützen einfach zu harmlos im Abschluss. Als Valentine schließlich eine der seltener werdenden Chancen der Panther zur Führung nutzen konnte (44.), schien sich ein äußerst deprimierender Spielverlauf für das Team von Pat Cortina abzuzeichnen. Doch mit dem Extra-Angreifer auf dem Eis machten die Grizzlys es endlich einmal besser als zuletzt und kamen tatsächlich noch zum späten und hoch verdienten Ausgleich (60.) durch Mathis Olimb. Im Liegen hatte sein Sturmkollege Machacek den Rebound zum Top-Center der Wolfsburger durchgesteckt. Nachdem die Grizzlys eine geradezu lachhafte Strafe gegen Gerrit Fauser mit viel Mühe (4 gegen 3!) überstanden hatten, revanchierte sich Olimb bei Machacek und schickte diesen mit einem schönen Pass allein in Richtung Roy. War Machacek in der regulären Spielzeit noch in nahezu der gleichen Situation gescheitert, so machte er es diesmal besser (64.) und damit den zweiten Punkt für die Grizzlys klar.
Nach Abpfiff drohten sich die aufgestauten Anspannungen auf beiden Seiten dergestalt zu entladen, dass beide Teams ohne Shake-Hands in die Kabinen geschickt wurden. Ob der Cheap-Shot von Hafensänger, der sich offenbar immer noch nicht mal anstandshalber bei Button gemeldet hat, damit zu tun hatte...man weiß es nicht.  

1:0 Valentine (Fraser - Callahan) 44.Min
1:1 Olimb (Machacek - Aubin) 60.Min EA 
1:2 Machacek (Olimb - Aubin) 64.Min