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Weiter Torflaute - Ein Treffer und ein Punkt in Nürnberg

Es bleibt dabei: Wolfsburgs Stürmer schießen wenig, dafür ungenau. Der Grund für diesen Zustand war im Aufeinandertreffen mit den Ice Tigers allerdings relativ offensichtlich. Wie ein roter Faden zog sich die Pass-Ungenauigkeit bei den Grizzlys durch die Begegnung, ebenso wie die etwas langsamere "Reisegeschwindigkeit" der meisten Akteure. Folglich fanden die Gäste in den ersten 10 Minuten kaum den Weg aus ihrem eigenen Drittel, verloren den Puck immer wieder schon im Aufbau an die stark pressenden Tigers. Dank einer weitgehend konzentrierten Arbeit gegen den Puck und einem hellwachen Jerry Kuhn im Tor blieb diese Phase aber ohne Torerfolg für den Gastgeber, die Grizzlys fanden ab dem zweiten Drittel dann sogar offensiv statt. Den scheinbar einzigen Torerfolg dieser hart umkämpften Partie verbuchte schließlich Yasin Ehliz (36.), der mit einem leicht abgefälschten Distanzschuss Jerry Kuhn zum ersten Mal überwinden konnte (36.). Wenig später vergab auf Wolfsburger Seite Kreps nach Alleingang die bis dahin beste Chance der Gäste; auch den Nachschuss konnte Pfohl nicht im Gehäuse unterbringen. Trotz zunehmender Angriffsbemühungen der Grizzlys im Schlussabschnitt blieb die Mehrzahl der Torchancen auf Seiten der Nürnberger, ohne dass eine der beiden Parteien einen weiteren Treffer verbuchen konnte. Erst, als Wolfsburgs Goalie schon den Weg zur Bank suchte (59.), nahm sich erneut Kreps ein Herz und nagelte das Spielgerät knallhart über Treutles Stockhand in die Maschen. Die folgende Overtime sollte sich, anders als das Spiel, hingegen schnell entscheiden. Wieder war es Yasin Ehliz, der nach Vorarbeit des wie aufgedreht spielenden Patrick Reimer den Siegtreffer markieren und die Partie schon nach 73 Sekunden beenden konnte.
Wolfsburg kann in der kommenden Partie gegen Ingolstadt sicherlich auf die gezeigte Defensivleistung aufbauen und einen weiteren Punktgewinn hoffen. Langsam darf man sich jedoch fragen, ob das laufintensive Wolfsburger Spiel mit dem gestauchten Spielplan plus Champions-League plus Verletzungsmisere vereinbar ist. Schaut man während der Partien in die Gesichter einiger Grizzlys, so scheint die Olympia-Pause gar nicht schnell genug zu kommen...
Erfreulich: Ein gelungenes Comeback feierte indes Wolfsburgs Torsten Ankert, der den verletzten Armin Wurm gut vertrat und sich für weitere Einsätze empfehlen konnte. Torjäger Foucault wurde hingegen weiterhin schmerzlich vermisst.

1:0 Ehliz (Buzas - Reimer) 36.Min
1:1 Kreps (Haskins - Dehner) 59.Min
2:1 Ehliz (Reimer - Aronson) 62.Min

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