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Dezimierte Wolfsburger erkämpfen zwei Punkte

  • Geschrieben von Martin
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Beim Gastspiel in Düsseldorf passte zunächst nicht viel. Weder das Wetter, das einem Teil der Zuschauer einen Strich durch die Rechnung machte, noch der Gesundheitszustand so einiger Grizzlys, was Pavel Gross zu diversen Umstellungen nötigte. Bei Wolfsburg fehlten neben den Langzeit-Verletzten Ohmann und Ankert mit Haskins. Kreps und Dehner gleich drei ihrer besten Scorer. So blieb lediglich die Reihe von Jubilar Christoph Höhenleitner (700. DEL-Spiel) unangetastet, der Rest "erfreute" sich einer weiteren Neuordnung. So verwunderte es nicht wirklich, dass die DEG insgesamt mehr vom Spiel hatte und die wenigen guten Chancen auf Gästeseite fast durchgängig von der einzig eingespielten Reihe verbucht werden konnten. Die dicksten Möglichkeiten hatte dabei Tyson Mulock, der sowohl im ersten (20.) als auch im zweiten Durchgang (27.) allein vor Niederberger nicht verwandeln konnte. Wobei die zweite Gelegenheit sogar noch eine Wiederholung in Form eines Penaltys fand - auch hier fand der Wolfsburger Routinier in Niederberger seinen Meister. Düsseldorf war indes durch einen Treffer von Strodel (18.) in Front gegangen und blieb bis weit ins zweite Drittel die Mannschaft mit der besseren Spielkontrolle. Wolfsburg, das ohne drei "Hauptdarsteller" vor allem am Bullypunkt und im Powerplay völlig zahnlos blieb, konnte seine verbliebenen PS erst spät auf das Eis bringen, schloss über Höhi auf Alex Weiß dann aber doch noch einen Konter zum 1:1 ab (52.). Die Partie blieb hart umkämpft, aber mangels flüssiger Spielzüge einigermaßen unansehnlich. Da beide Goalies obendrein einen ausgesprochen guten Tag erwischt hatten, ging dieses Spiel sogar bis ins Penaltyschießen so weiter. Dann hatte Wolfsburg, nicht zum ersten Mal in dieser Saison, mit Jerry Kuhn den entscheidenden Trumpf in seinen Reihen. Der Deutsch-Amerikaner im Tor der Grizzlys fügte seiner bis dahin schon überragenden Leistung noch drei gehaltene Penalties hinzu und hielt somit den zweiten Punkt fest. Einziger Torschütze im Shoot-out: Robbie Bina, der den Puck sehenswert in den Winkel hebelte und somit den entscheidenden Treffer erzielen konnte.

1:0 Strodel (Brandt) 18.Min
1:1 A. Weiß (Höhenleitner) 52.Min
1:2 Bina 65.Min PEN

Grizzlys melden sich mit Sieg gegen Nürnberg zurück

  • Geschrieben von Martin
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Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie präsentierte sich Wolfsburg endlich wieder fokussierter - und das über volle 60 Minuten. Lieblingsgegner Nürnberg kam da natürlich gerade recht und wurde, am Ende etwas zu deutlich, mit 3:0 auf die Heimreise geschickt. Bis dahin hatten die rund 2400 Zuschauer eine taktisch von beiden Seiten sehr disziplinierte und durchaus spannenden Begegnung erlebt, die zunächst allerdings eher unspektakulär abgelaufen war. Die Gäste aus Franken, schon im letzten Aufeinandertreffen torlos geblieben, agierten dabei mit zunehmender Spieldauer immer gereizter. Vor allem nachdem Wolfsburg per Doppelschlag (28.) durch Voakes und Aubin in Führung gehen konnte, stieg das Frustlevel der Franken von Minute zu Minute sichtbar an. Besonders lustig gestaltete sich dabei der Auftritt von Petr Pohl, der sich im Schlussabschnitt durch eine doppelte Disziplinarstrafe wegen unsportlichen Verhaltens selber aus dem Spiel nahm. Nach einem Schlag von Gilbert ins Gesicht des Wolfsburgers Foucault ahmte der Deutsch-Tscheche den Wolfsburger nach und ließ sich selber aufs Eis fallen. Wenig später hatten die Gäste reichlich Glück, dass eine Aktion gegen Wolfsburgs Alex Weiß von den Referees als legal eingestuft wurde. Nach einem harten Bandencheck ging das Spiel für den Stürmer der Grizzlys nicht weiter, was umgehend zu weiteren abfälligen Gesten seitens Nürnberger Spielern und Offiziellen führte.
Am Ende versüßten die Nürnberger Reaktionen auf die zweite Zu-Null-Niederlage und natürlich auch Foucaults Schuss ins leere Tor (60.) den Abend für alle Grizzlysfans zusätzlich. Während Fabio Pfohl auf Wolfsburger Seite dabei ein gelungenes Comeback feierte (spielte für seinen verletzten Kapitän), verhagelte es Jubilar Patrick Reimer im 800. DEL-Spiel entsprechend die Feierlaune.


1:0 Voakes (Dehner - Mulock) 28.Min
2:0 Aubin (Voakes) 28.Min
3:0 Foucault 60.Min ENG

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Wolfsburger Fehlerfestival beim 4:5 gegen Bremerhaven

  • Geschrieben von Martin
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Schon im Auftaktdrittel deutete sich an, dass der REV erneut alles daran setzen würde, um im Nordderby die Punkte an die Küste zu entführen. So ging Wolfsburg zwar durch Fausers Powerplaytreffer (13.) in Führung, doch das 1:1 durch Nehring ließ nur wenige Sekunden auf sich warten. Schon bei diesem Treffer wurde klar: Wolfsburg zeigte sich im eigenen Drittel nicht auf der Höhe des Geschehens, versagte immer wieder bei der Pucksicherung und den Duellen an der Bande. Zu allem Überfluss kam mit Dehners Ausrutscher in der Rückwärtsbewegung (20.) auch noch eine Prise Slapstick ins Geschehen, so dass die Pinguins mit einer 1:2 Führung in die erste Pause gehen konnten. 
Dann zeigte Wolfsburg wieder sein anderes, das Gesicht der vor kurzem beendeten Siegesserie: Furchner fälschte zum Start des Drittels (21.) gewieft zum Ausgleich ab, Krupp schoss die nun deutlich überlegenen Hausherren von der blauen Linie sogar wieder in Front (25.). Alles schien nun in Richtung Heimsieg zu laufen...bis zum nächsten Aussetzer der Grizzlys. Bei Überzahl hatte sich Voakes in einem überflüssigen Zweikampf hinter dem eigenen Tor verzockt - Bast sagte eiskalt "Danke" und schob das Spielgerät durch die Schoner von Kuhn. Die Gastgeber reagierten wie vom Blitz getroffen, das gesamte Spiel kippte nun in die entgegengesetzte Richtung. Im folgenden Wolfsburger Defensivchaos fielen die Tore 4 und 5 durch Urbas (34.) und Owens (37.) fast wie selbstverständlich. Die Hausherren hatten im Prinzip nun das zuvor fehlende Glück, da es bis zur zweiten Sirene durchaus noch schlimmer hätte kommen können. Die Wolfsburger Aufholjagd blieb indes eine recht zahme Vorstellung, da die Pinguins weiterhin das physisch dominante Team blieben und den Grizzlys nur wenig größere Chancen ermöglichten. Lediglich Furchners Treffer zum 4:5 sollte ab der 57.Minute noch einmal Spannung in die Partie bringen, doch die Gäste hielten mit einer engagierten Leistung die drei Punkte fest.
Da die nächsten Gegner fast durchweg von der Tabellenspitze kommen, könnten nach drei Niederlagen nun harte Zeiten für die Grizzlys anbrechen...  

1:0 Fauser (Foucault - Dehner) 13.Min PP 5-4
1:1 Nehring (Urbas) 13.Min
1:2 Bast (Rumble) 20.Min 4-4
2:2 Furchner (Fauser - Haskins) 21.Min
3:2 Krupp (Höhenleitner - Dixon) 25.Min
3:3 Bast 31.Min SH 4-5
3:4 Urbas (Nehring - Newbury) 34.Min
3:5 Owens (Quirk - Hoeffel) 37.Min
4:5 Furchner (Dehner - Foucault) 57.Min

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4:3 Niederlage in Mannheim - Reul mit Narrenfreiheit

  • Geschrieben von Martin
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Die Spiele Adler gegen Grizzlys sind auch weiterhin durch viele Tore und hohen Unterhaltungswert geprägt. Im dritten Aufeinandertreffen behielt erneut die Heimmannschaft die Oberhand, obwohl es zunächst nach dem siebten Auswärtssieg in Folge für die Gäste ausgesehen hatte. Die zuletzt so stark aufspielende 4.Reihe der Wolfsburger hatte die Grizzlys früh mit zwei Treffern in Front geschossen - Mulock (3.) und Höhenleitner (15.) zeichneten dabei für die Tore verantwortlich. Doch nicht einmal eine Minute verging, bevor die Adler mit einem Doppelschlag durch Raedeke und Plachta (beide 16.) das Spiel wieder ausgeglichen gestalten konnten, obwohl in Sachen Spielfluss bei ihnen bis dahin kaum etwas zusammengelaufen war.  Profitierten die Gastgeber zunächst beim zweiten Treffer von einer Wolfsburger Unaufmerksamkeit beim Wechsel, so standen sie in der Folgezeit vor allem beim äußerst großzügig leitenden Schiedsrichtergespann hoch im Kurs. Vor allem Mannheims Schrankwand auf Kufen - Dennis Reul - durfte zunächst Foucault ungestraft mit dem Gesicht zuerst in die Bande checken, der daraufhin blutend das Eis verließ. Wenig später machte auch noch Alex Karachun bei einen Blindside Headshot Bekanntschaft mit den Reulschen "Spielkünsten", die wiederum das Wohlwollen der Referees fanden. Sollten die Regeln bei einem Kontaktsport nicht in erster Linie die Gesundheit der Akteure schützen? Bei Bauer und Hunnius standen offenbar andere Aspekte im Vordergrund. 
Das Spiel entwickelte sich fortan zu einer ausgeglichenen und äußerst spannenden Angelegenheit, wobei die Grizzlys einfach zu viele Chancen benötigten, um endlich wieder auf das Scoreboard zu kommen. So hatte Kolariks Führungtreffer aus der 33.Minute schließlich bis ins Schlussdrittel bestand, ehe die Refs ein Einsehen hatten und den Grizzlys ihr erstes Powerplay zugestanden (43.!). Eine Minute benötigte das statistisch beste Überzahlspiel der Liga, um gleich im ersten Anlauf den Ausgleich durch Brent Aubin zu besorgen. Mit einem knallharten Strahl von der blauen Linie hatte der kleine Kanadier das Spiel wieder auf Null gestellt und die Grizzlys den nächsten Auswärtspunkten einen großen Schritt näher gebracht. Dass es damit nichts wurde, lag letztlich erneut an Mannheims Ausnahmekönner Kolarik, der ein Überzahlspiel noch während der Schlussminute zu seinem zweiten Torerfolg nutzen konnte. Etwas unglücklich standen die Grizzlys nach langer Zeit einmal wieder in der Fremde ohne Punkte da.

0:1 Mulock (Dixon - Höhenleintner) 3.Min
0:2 Höhenleitner (Dixon - Riefers) 15.Min
1:2 Raedeke (Larkin - Plachta) 16.Min
2:2 Plachta (Carle - Akdag) 16.Min
3:2 Kolarik (Adam - Akdag) 33.Min
3:3 Aubin (Kreps - Voakes) 45.Min PP 5-4
4:3 Kolarik (Carle - Akdag) 60.Min PP 5-4

Müdes Gestocher endet mit 1:2 Niederlage

  • Geschrieben von Martin
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Das war Magerkost in Reinkultur, was Grizzlys und Panther den rund 2350 Zuschauern am Dienstagabend anboten. Bis auf eine Riesenchance für Mulock zum Auftakt, gingen die Grizzlys dabei offensiv weitestgehend am Stock. Das hohe Tempo und das einfache und effiziente Zusammenspiel der vergangenen Partien schienen wie ausradiert - Wolfsburg hatte gegen defensiv stark agierende Gäste kaum nennenswerte Möglichkeiten. Zwar riss Ingolstadt im Gegenzug ebenfalls keine Bäume in Sachen Angriffsspiel aus, doch dank diverser Nachlässig - und Ungenauigkeiten in Reihen der Hausherren reichte das Angebotene am Ende zum Gewinn der drei Punkte. Zäh wie Brei und teils irgendwie halbherzig zog sich das ganze Ereignis in die Länge, während Ingolstadt zunächst ein Break zum 0:1 durch Collins verwerten konnte (20.). Sechs Sekunden vor der Pause sprach dieser Treffer für die allgemeine Konzentrationsschwäche auf Seiten der Grizzlys, die mit ihrem Gegner auch im weiteren Verlauf ein wahres Fehlpass- und Abseitsfestival feierten. Als Gerrit Fauser einen Dehner-Schuss zum Ausgleich abfälschen konnte (23.), keimte kurz Hoffnung auf eine unterhaltsamere Begegnung im leicht angeödeten Publikum auf. Doch schon zwei Minuten später sollte Schoppers Direktabnahme eines Fehlpass (25.) die Partie in alte Bahnen zurücklenken.
Mark Voakes hatte quer durchs eigene Drittel einem der Ex-Grizzlys in Reihen der Panther direkt aufgelegt - ein weiteres Sinnbild für diesen verkorksten Abend. Wolfsburgs Bemühungen um den erneuten Ausgleich blieben bis in die Schlussphase auf einem äußerst dünnen Niveau, Ingolstadt schaltete seinerseits auf gekonntes Verwalten um. Ohne ein einziges Powerplay  und mit nur einer Strafe je Team kam dieses zerfahrene und irgendwie von Wolfsburger Seite nicht mit letzter Konsequenz geführte Spiel zum Glück zügig zum Ende. Die Grizzlys schlichen enttäuscht zurück in ihre Höhlen...

0:1 Collins (Berglund) 20.Min
1:1 Fauser (Dehner - Haskins) 23.Min
1:2 Schopper 25.Min

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Der Spielbericht entfällt.

Wolfsburg siegt mit 5:2 im Nord-Derby

  • Geschrieben von Martin
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Wie schon am Freitag begegneten sich beide Teams rund 20 Minuten auf Augenhöhe, dann drehten die Grizzlys erneut wie entfesselt auf. Zunächst hatten die Hausherren aus einer hauchdünnen Überlegenheit nur ein Unentschieden mit in die erste Pause nehmen können. Nach dem 1:0 durch Rückkehrer Aubin (16.) hatte die Freude keine ganze Zeigerumdrehung Bestand gehabt. Bremerhavens Bergman egalisierte die Führung fast postwendend (17.) und gab den rund 500 mitgereisten Gästefans zum ersten Mal Grund zum Jubel. Es sollte für lange Zeit das letzte Mal gewesen sein, denn die Grizzlys legten wie in München ein furioses Mitteldrittel hin, an dessen Ende die Partie entschieden war. Foucault per Rebound (28.) und Wurm per Handgelenkschuss in den Winkel (30.) stellten die Partie zunächst auf 3:1. Der Bremerhavener Frust kanalisierte sich wenig später in einem Boxkampf zwischen Moore und Björn Krupp, welchen der Wolfsburger als klarer Punktsieger in Richtung Strafbank verlassen konnte. Die Grizzlys ließen sich von dieser Einlage keineswegs aus dem Takt bringen und schraubten das Ergebnis durch Kreps' (36.) und Aubins (40.) Treffer weiter in die Höhe. Kurios: Nachdem Aubins Knaller in den Schluss-Sekunden des Drittels erst nach langem Videobeweis Anerkennung gefunden hatte, mussten die Gäste erst wieder aus den Kabinen geholt werden, um die restlichen drei Sekunden zu Ende zu spielen. 
Im letzten Drittel kamen die Gäste, angefeuert von ihrem zahlreich mitgereisten Anhang, zum zweiten Treffer durch Dejdar (46.). Zu mehr reichte es dann allerdings nicht mehr, da Wolfsburg den aufkommenden Schlendrian schnell wieder unter Kontrolle bekam.
Am Ende feierten Heim- und Gästefans gemeinsam den Ausklang dieses stimmungsvollen Derbys und zeigten den wenigen aggressiven Quertreibern auf beiden Seiten somit unmissverständlich die rote Karte. Geht einfach zum Fußball, wenn ihr Krieg spielen wollt...

1:0 Aubin (Likens - Voakes) 16.Min PP 5-4
1:1 Bergman (Quirk - Körner) 17.Min
1:2 Foucault (Karachun - Likens) 28.Min
1:3 Wurm (Mulock - Höhenleitner) 30.Min
1:4 Kreps (Aubin) 36.Min
1:5 Aubin (Likens - Kreps) 40.Min PP 5-4
2:5 Dejdar (Nehring - Schwartz) 46.Min EA

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Die Auswärtsmonster schlagen auch Red Bull

  • Geschrieben von Martin
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Ausgerechnet beim Meister stellen die Grizzlys mit dem sechsten Auswärtssieg in Folge den bestehenden Vereinsrekord ein.
Während im ersten Drittel noch nichts auf einen Fortbestand der Serie hindeutete, legten die Gäste im Mittelabschnitt ein absolutes Sahnedrittel hin. Innerhalb von neun Minuten verwandelten sie das verdiente Münchner 1:0 aus dem Anfangsdrittel in ein deutliches 1:4 zu ihren Gunsten. Dabei gingen sie mit unwiderstehlicher Effizienz vor und versenkten nahezu jede größere Gelegenheit im von David Leggio gehüteten Netz der Bullen. Erst klaute Fauser Münchens Top-Scorer Aucoin den Puck zum Ausgleich (24.), dann drückte Kreps im zweiten Versuch den eigenen Rebound zur Führung über die Linie (25.). Die sichtlich geschockten Gastgeber hatten nun immer öfter das Nachsehen in den Zweikämpfen mit den extrem konzentriert und klar agierenden Wolfsburgern. Folge: Mulocks 1:3 als er einfach gedankenschneller als sein Gegenspieler vor das Tor ziehen und durch die Beine von Leggio abfälschen konnte (29.). Vier Minuten später erhöhte erneut Fauser mit einem unhaltbar abgefälschten Schlagschuss sogar auf 1:4 - die Hausherren wirkten mittlerweile mehr als ratlos, fast ein wenig überfordert. Die ganze mentale Stärke, die die Grizzlys momentan auszeichnet, zeigte sich dann in der 42.Spielminute. Bei eigener Überzahl kassierte das Team von Pavel Gross einen sehenswerten Shorthander durch Nationalspieler Brooks Macek - ein Signal, das immer wieder den Wendepunkt in Spielen darstellen kann. Doch die Münchner Aufbruchstimmung währte nur ganze 35 Sekunden. Dann hatte Wolfsburgs Kapitän nach einem Alleingang, eher überzahluntypisch, dem Münchner Goalie das nächste Ei durch die Hosenträger ins Nest gelegt. Das 2:5 markierte auch gleichzeitig den Endstand in einer Partie, die bis zu ihrem Schlusspfiff weiterhin von Wolfsburger Kontrolle und Münchner Ratlosigkeit geprägt war. Somit ging auch das zweite Saisonduell zwischen Meister und Vize an den Vizemeister. 
    

1:0 Jaffray (Flaake - Seidenberg) 8.Min
1:1 Fauser 24.Min
1:2 Kreps (Karachun - Foucault) 25.Min
1:3 Mulock (Weiß - Voakes) 29.Min
1:4 Fauser (Dehner - Haskins) 33.Min
2:4 Macek (Aucoin - Abeltshauser) 42.Min SH 4-5
2:5 Haskins (Dehner - Fauser) 42.Min PP 5-4

Nächster Auswärtsdreier - EHC siegt 0:2 in Schwenningen

  • Geschrieben von Martin
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Sehr spät und aus vermeintlicher Abseitsstellung gelingt den Grizzlys schließlich der erlösende Treffer durch Gerrit Fauser. Zuvor hatten die rund 3250 Zuschauer in der Helios Arena einen verbissenen Grabenkrieg zweier Defensivkünstler beobachten können, an dessen Ende mit den Grizzlys das klar überlegene Team als Sieger vom Eis ging. Während die Gäste aus Wolfsburg fast durchgängig mehr oder minder große Chancen vor dem Schwenninger Gehäuse erarbeiten konnten, waren von den Wild Wings nur sehr überschaubere Offensivaktionen zu bestaunen. Beide Teams taten sich dabei mit der disziplinierten Abwehrarbeit des Gegenübers äußerst schwer, die wenigen guten Gelegenheiten landeten allerdings durchgängig in den Fanghandschuhen der gut aufgelegten Torleute oder klatschten auch vereinzelt ans Gestänge der Tore. Erst in der 56.Minute hielt Jeff Likens einen Rückpass nur haarscharf auf dem Außenrand der blauen Linie (oder auch nicht...). Seinen Schuss fälschte Fauser unhaltbar zum für die unablässig anrennenden Grizzlys hochverdienten 0:1 ab. Eine Sekunde vor dem Ende zog schließlich Kamil Kreps mit dem Schuss ins leere Tor den Schlussstrich unter diese extrem hart und diszipliniert geführte Partie. Die Grizzlys hatten zum fünften Mal in Folge auf fremdem Eis die Punkte geklaut!

0:1 Fauser (Likens - Haskins) 56.Min
0:2 Kreps (Voakes) 60.Min ENG

Endlich wieder ein Sieg gegen Augsburg!

  • Geschrieben von Martin
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Nachdem es den Grizzlys in der vergangenen Saison nicht gelungen war, auch nur eine Partie gegen die Panther aus Augsburg zu gewinnen, brach der Bann mit etwas Anlauf nun endlich. Zunächst hatten die Gastgeber durch einen schönen Spielzug, den Torschütze Dehner selbst eingeleitet hatte, die frühe Führung (2.) erzielen können. Doch dann sah es wieder so wie im ersten Aufeinandertreffen aus: Augsburg nutzte seine wenigen Chancen in einer hart geführten Partie eiskalt aus und ging durch Treffer von Guentzel (8.) und White (29.) nun seinerseits mit 1:2 in Führung. Angesichts des ungewohnt chaotischen Wolfsburger Powerplays und deren geradezu haarsträubend zahlreichen ungenutzten Torchancen, wirkte das Ganze irgendwie verkehrt. Hätte Gerrit Fauser nicht wenige Sekunden vor der zweiten Drittelpause doch noch den Puck in Überzahl über die Linie bringen können (40.) - wer weiß, wie frustrierend das Spiel aus Grizzlysicht hätte noch werden können.
Ironischerweise brachten im Schlussabschnitt zwei Strafen gegen Wolfsburg die endgültige Wende zugunsten des EHC. Nachdem die Grizzlys eine doppelte Unterzahl schadlos überstanden hatten, schien der Turbo endlich zu zünden. Binnen einer Minute machten Weiß (53.) und Fauser (54.) mit ihren Treffern die Punkte klar, als wäre es nach dem Gewürge der ersten vierzig Minuten das Selbstverständlichste auf der Welt. Der Dauerdruck der Gastgeber trug mit Fausers zweitem Powerplay-Tor sogar noch einmal Früchte (57.), bevor Hafenrichters Treffer zum 5:3 den Endstand markierte.
In dieser sehr körperbetont geführten und von den beiden Referees ohne erkennbare Linie geleiteten Partie, verließen schließlich alle Akteure einigermaßen unbeschadet das Eis, die Punkte jedoch blieben beim neuen Tabellenvierten aus Wolfsburg.

1:0 Dehner (Haskins - Riefers) 2.Min
1:1 Guentzel (Stieler - Hafenrichter) 8.Min
1:2 White (Cundari - Parkes) 29.Min
2:2 Fauser (Foucault - Dehner) 40.Min PP 5-4
3:2 Weiß (Voakes - Mulock) 53.Min
4:2 Furchner (Dehner - Haskins) 54.Min
5:2 Fauser (Haskins) 57.Min PP 5-4
5:3 Hafenrichter (Trupp -Stieler) 60.Min EA

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Grizzlys erbeuten zwei Punkte in Straubing

  • Geschrieben von Martin
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 Es war ein Torfestival mit Anlaufschwierigkeiten. Während die ersten zwanzig Minuten der Begegnung nicht nur torlos, sondern auch reichlich zerfahren und mit wenig Passgenauigkeit daherkamen, sollte sich ab dem Mitteldrittel ein echtes Spektakel entwickeln. Zunächst ging dabei der Gast aus der Volkswagenstadt durch einen Powerplaytreffer (22.) in Führung - Haskins hatte sehenswert per Rückhand zu Fauser durchgesteckt. Wolfsburg schien die Partie zusehends in den Griff zu bekommen, kam aber durch einen etwas kurios wirkenden Gegentreffer aus extrem spitzem Winkel (33.) wieder aus dem Tritt. Vom etwas glücklichen Ausgleich durch Edwards euphorisiert drehten nun die Tigers mächtig an der Speed-Schraube und spielten schließlich Alex Oblinger sehenswert frei. Der verwandelte zum frenetisch umjubelten 2:1 für die Gastgeber (35.), die sich allerdings nicht lange an ihrer Führung erfreuen durften. Keine zwei Minuten später setzte sich nämlich mit Foucault nach einem langen Pass allein in Richtung Straubinger Tor ab...und netzte prompt zum 2:2 Ausgleich ein. Damit nicht genug: Wieder eine Zeigerumdrehung später schlug das Duo Fauser/Haskins zum zweiten Mal zu. Diesmal war es Gerrit Fauser, der seinem Kapitän den Treffer per Rückhand und durch die Beine vorlegte (38.). Mit dieser knappen Gästeführung ging es in die zweite Unterbrechung. Doch kaum zurück auf dem Eis, hämmerte mit Stephen Dixon gleich der nächste Grizzly das Spielgerät am ehemaligen Teamkollegen im Straubinger Tor vorbei (42.). Wer nun dachte, dass die Partie ihren von der Tabellensituation abzuleitenden Verlauf nehmen würde, sah sich getäuscht. Wolfsburgs Top-Torjäger Kris Foucault leistete sich eine Unaufmerksamkeit vor dem eigenen Tor (45.), Straubings Brandl sagte: Danke! Und wieder schien der Treffer den Gastgebern Flügel zu verleihen, wieder leitete der etwas glückliche Anschluss eine Drangphase der Tigers ein. Als Koper schließlich einen Edwards-Schuss zum 4:4 für Straubing abfälschen konnte, drohte den Grizzlys sogar kurzfristig der vollständige Punktverlust. Rechtzeitig zur Verlängerung gewannen die Gäste zwar wieder die Oberhand auf dem Eis, der Extra-Punkt musste aber trotz guter Einschussmöglichkeiten erst im Penaltschießen erstritten werden. Hier glänzte auf Seiten der Grizzlys wieder Kris Foucault, der mit gleich zwei verwandelten Penaltys den Sieg klar machen konnte.

0:1 Fauser (Haskins - Foucault) 22.Min PP 5-4
1:1 Edwards (Schönberger - Röthke) 33.Min
2:1 Oblinger (Brandl - Renner) 35.Min
2:2 Foucault (Likens) 37.Min
2:3 Haskins (Fauser - Furchner) 38.Min
2:4 Dixon 42.Min
3:4 Brandl 45.Min
4:4 Koper (Edwards) 53.Min
4:5 Foucault 65.Min PEN

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