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Grizzlys nach 4:0 in München erneut Vize-Meister

Nach der deutlichen Heimniederlage in Spiel 4 warfen die Grizzlys noch einmal alles in die Waagschale, was sie zu bieten hatten. Doch wie schon so oft in dieser Serie zu beobachten, entschieden individuelle Fehler das Spiel am Ende gegen Wolfsburg. Sharrows fahrlässiger Puckverlust neben dem eigenen Tor hatte zunächst das 1:0 durch Matsumoto (19.) ermöglicht, nach der ersten Pause verwandelte dann Jerome Flaake (25.) einen Penaltyschuss zum 2:0. Durch einen erneuten Stellungsfehler seines Teams war Alex Weiss zuvor nur noch das Mittel der Notbremse geblieben. Während München also wieder fast jede kleine Schwäche der Grizzlys bestrafen konnte, nutzten die gut ins Spiel gestarteten Gäste keine ihrer Chancen im ersten Drittel zur frühen Führung. Nach dem zweiten Treffer der Gastgeber hatte Wolfsburg zwar weiterhin große Anstrengungen in Sachen Torerfolg unternommen, die ganz großen Möglichkeiten blieben aber aus: München hatte längst die Kontrolle über das Geschehen auf dem Eis zurückgewonnen. Zwei weitere Treffer durch Joslin (47.) und Macek (50.) machten schließlich die Münchner Titelverteidigung spruchreif.
Dabei nutzte, wie schon im Vorjahr, Liga-Hohlroller Pinizzotto auf den letzten Drücker noch die Gelegenheit zu zeigen, dass er ein schlechter Sieger (sic) ist. Per Check mit reichlich Anlauf ("Charging" nach Abpfiff) holte sich der offensichtlich gestörte Angreifer der Bullen zwei Minuten vor der Meisterfeier noch die hochverdiente Spieldauerstrafe ab. 
Die Grizzlys indes verpassten es, wohl auch mangels Kraft, auf den letzten Metern zumindest noch den Ehrentreffer zu erzielen und unterlagen letztlich mit 4:1 Spielen in der diesjährigen Finalserie.
Auch wenn die zweite Niederlage in Folge das Wolfsburger Team sichtlich schmerzte und die Enttäuschung, trotz klarer Außenseiterrolle, tief saß: Der Stolz auf das Erreichte dürfte in den nächsten Wochen doch wieder die Oberhand gewinnen. Nachdem man mit Köln und Nürnberg bereits zwei der vier Top-Teams aus der "Geldrangliste" besiegen konnte, ist man nun wieder an DEM Monster-Etat der Liga gescheitert. Auch wenn im Sport nicht immer alles am Geld festgemacht werden kann, so ging die Kombination Geld und Don Jackson bisher überall auf. München macht da keine Ausnahme. Deshalb dürfen sich die Grizzlys auch in diesem Jahr als Meister der mit "normalem" Etat ausgestatteten Vereine betrachten.

Wir sagen an dieser Stelle vielen Dank an das Team und die Offiziellen der Grizzlys für eine großartige Saison und gratulieren ganz herzlich zur Vize-Meisterschaft 2017!

Man sieht sich auf der Abschlussfeier und/oder zum Auftakt der neuen (Championsleague-) Saison!

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